Der Förderkreis der Geistlichen Konzerte an St. Maria Magdalena lädt am 23. Februar 2025 um 17:00 Uhr in die Gelderner Pfarrkirche ein.
Zu Gast ist das „ARUNDOSquintett“, die zum dritten Mal in der renommierten Konzertreihe auftreten.
2013 an der Hochschule für Musik und Tanz Köln gegründet, wurde das ARUNDOSquintett Preisträger der Kammermusikwettbewerbe Antón García
Abril 2014 und Castilla y León 2015, außerdem Stipendiat der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung und Gewinner der Konzertreihe Best of NRW 2016. Es qualifizierte sich für Teilnahmen beim
ARD-Musikwettbewerb 2014, Carl-Nielsen-Wettbewerb 2015 und Osaka International Chamber Music Competition 2017.
Das mit Anna Saha (Flöte), Nathanel Amrany (Oboe), Christine Stemmler (Klarinette), Lisa Rogers (Horn) und Yuka Maehrle (Fagott)
international besetzte ARUNDOSquintett hat seine künstlerische Heimat in Nordrhein-Westfalen gefunden, wo es 2020 eine auf drei Jahre angelegte Ensembleförderung des Landes
erhielt.
Die Debüt-CD Origin wurde durch ein Stipendium der Kunststiftung NRW unterstützt und erhielt enthusiastische Rezensionen in der
Fachpresse sowie von Deutschlandfunk, Deutschlandfunk Kultur und rbb Berlin. Mit Saga legt das Ensemble, wiederum gefördert von der Kunststiftung NRW, nun seine zweite CD-Veröffentlichung vor.
Auch mit seiner Bühnenpräsenz begeisterte das ARUNDOSquintett in zahlreichen Kammermusikreihen, zum Beispiel in der Kölner Philharmonie, im WDR Funkhaus Köln und Beethovenhaus Bonn, auf Tourneen
nach Spanien, Italien, Dänemark und Belgien sowie beim Rheingau Musik Festival und bei Kempen Klassik.
Eröffnet wird das Konzert mit der „Humoreske“ von Alexander Zemlinsky (1871-1942) gefolgt vom Bläserquintett op. 91 Nr. 4 in g-moll von
Anton Reicha (1770-1836). Zum Abschluss erklingt das Quintett op. 43 von Carl Nielsen (1865-1931).
Karten zum Preis von 14,- € (Schüler 7,- €) sind erhältlich beim Förderkreis Geistliche Konzerte 02831/1324709, den Buchhandlungen
„Keuck“ und „Bücherkoffer“ in Geldern und an der Abendkasse. Ein kostenloses Programmheft liegt für alle Zuhörer an der Abendkasse bereit.
Licht in dunkler Zeit – Musik und besinnliche Texte zum Advent
Bald ist es wieder soweit! Mitglieder des Gemeinderates sowie Kantor Dieter Lorenz und die Schola an St. Maria Magdalena laden zu einer besinnlichen adventlichen Stunde am Freitag, 13.12.2024
um 19.30 Uhr in die St. Maria Magdalena Kirche ein. Neben der Messe C-Dur von Anton Bruckner für zwei Hörner, Schola und Orgel, erklingen noch Musikstücke für Horn und Orgel. Die Ausführenden
sind Waltraud Prinz und Andrea Kramer (Horn). Machen Sie sich auf. Lauschen Sie den Klängen
und Impulsen. Ein kleiner Lichtblick im Alltag, ein guter Start ins Wochenende. Herzliche Einladung an alle!!
Nadja Senatskaya, Sopran
Auftaktkonzert der 56. Konzertjahresreihe an St. Maria Magdalena Geldern
Unter dem Titel „Engelsklang“ findet am 12. Januar um 17:00 Uhr das Auftaktkonzert für Sopran und Orgel in der Pfarrkirche St. Maria
Magdalena statt. 2025 besteht die Jahresreihe der Geistlichen Konzerte 56 Jahre. In dieser Zeit waren herausragende Künstler und Ensembles zu Gast hier in Geldern.
Zu Gast am 12. Januar ist die Sopranistin Nadja Senatskaya aus Köln, die schon 2022 mit einem bemerkenswerten Mozart-Konzert die Herzen
der Zuhörer erobert hat. In Zusammenarbeit mit Kantor Dieter Lorenz wird es ein besonderes Konzert mit dieser Klangkombination geben.
Zu Beginn erklingen die barocken Arien „Pieto signore“ von Allesandro Stradello und das „Vergin tutto amor“ von Francesco Durante und ein „Amen“ von Georg Friedrich Händel.
Danach setzt sich das Konzert in der romantischen Tonsprache fort mit dem „Ave Maria“ von César Franck der wunderbaren „Salve
Regina“-Vertonung von Felix Mendelssohn-Bartholdy.
Mit der „Suite Romantique“ von Denis Bedard, einem kanadischen Komponisten wird auch die Orgel der Pfarrkirche in farbiger Weise
erklingen.
Höhepunkt des Konzertes sind die „Biblischen Lieder“ von Antonin Dvořák. Dieser Liederzyklus ist ein beeindruckendes Beispiel für Dvořáks
Fähigkeit, folkloristische Elemente mit klassischer Musik zu verbinden. Die Vertonungen spiegeln seine tiefe Verbindung zu seiner tschechischen Herkunft und religiösen Themen
wider.
Mit Nadja Senatskaya konnte eine hervorragende Interpretin gewonnen werden. Sie ist regelmäßig beim NDR Rundfunkchor, Schola Heidelberg,
Davos Festival Kammerchor zur Gast und ist eine gefragte Solistin auch im Bereich der Neuen Musik. Sie war u.a. Finalistin beim Nico Dostal Operetten Wettbewerb in Österreich und Stipendiatin der
Walter und Charlotte Hamel Stiftung. Nadezda war viele Jahre Lehrbeauftragte für Gesang an der HMTM Hannover, bevor sie festes Mitglied des WDR-Rundfunkchores wurde.
Nadja Senatskaya, in Moskau geboren, erhielt den ersten Klavier- und Gesangunterricht an der „Gnesin“ Musikschule. Eine anschließende
Ausbildung an der Fachakademie für Musik am Tschaikowsky Konservatorium schloss sie mit Auszeichnung ab.
Karten zum Preis von 14,- € (Schüler 7,- €) sind erhältlich beim Förderkreis Geistliche Konzerte 02831/1324709, den Buchhandlungen
„Keuck“ und „Bücherkoffer“ in Geldern und an der Abendkasse.
Advent unter Freunden
Das 55. Jubiläumsjahr der Geistlichen Konzerte an St. Maria Magdalena Geldern wird am 01. Dezember 2024, um 17.00 Uhr fortgesetzt. „Advent unter Freunden“, so ist der Titel des Konzertes.
Die Ausführenden sind Gerhard Schnitzler (Oboe), Maximimilan Zelzner (Flöte) und Kantor Dieter Lorenz (Orgel). Die Kombination Flöte, Oboe und Orgel
erklingt innerhalb der Konzertjahresreihen zum zweiten Mal. Seit 1986 arbeitet Kantor Dieter Lorenz eng mit den Musikern Maximilian Zelzner (Flöte) und Gerhard Schnitzler (Oboe) zusammen und ist
mit beiden freundschaftlich verbunden. In der Jubiläumsreihe treffen sich die drei Musiker zusammen und es gibt ein „Musizieren unter Freunden“. In dem Konzert erklingen Werke von Bach,
Pachelbel, Telemann und Quantz und Richter.
Gerhard Schnitzler stammt aus Dießen am Ammersee. Seine Schulzeit absolvierte er bei den Regensburger Domspatzen, wo er auch den ersten Oboenunterricht erhielt. Danach studierte er an der
Musikhochschule München bei Prof. Manfred Clement und in Berlin bei Lothar Koch. Seit 1983 ist er Solo-Oboist der Essener Philharmoniker.
Maximilian Zelzner studierte Querflöte an der Folkwanghochschule Essen bei Prof. M. Rütters und machte 1994 seinen Abschluss mit der Künstlerischen Reifeprüfung. Nebenher nahm er Unterricht u.a.
bei Andreas Blau, Andrea Lieberknecht, Dejan Gavric und Markus Hufschmid sowie im Anschluss an sein Studium bei Michael Faust. Er erhielt Engagements als Flötist u.a. an der Deutschen Oper am
Rhein Düsseldorf/Duisburg, bei den Niederrheinischen Sinfonikern Krefeld/Mönchengladbach, der Philharmonia Hungarica Marl, der Rheinischen Philharmonie Koblenz und der Sinfonietta Köln. Seine
rege Konzert- und Studiotätigkeit in den Bereichen Klassik, Jazz und Weltmusik führten ihn zu Gastspielen u.a. in die Berliner Philharmonie und den Münchener Gasteig sowie nach Frankreich, Polen,
die Niederlande und Großbritannien
DIETER LORENZ wurde 1963 in Bad Wildungen geboren und studierte Kirchenmusik am St. Gregoriushaus in Aachen. Seine Lehrer waren Viktor Scholz (Orgel) und Rudolf Dohm (Klavier). Nach dem
Kantorenexamen übernahm er 1986 die Kirchenmusikerstelle an St. Maria Magdalena Geldern.
Es folgte gleichzeitig ein Studium im Hauptfach Orgel an der Musikhochschule Köln bei Viktor Scholz. Nach der künstlerischen Reifeprüfung 1989 "mit Auszeichung" absolvierte er 1991 das
Konzertexamen.
Karten zum Preis von 14,- Euro (Schüler und Studenten 7,- Euro) sind erhältlich bei den Buchhandlungen „Keuck“ und „Bücherkoffer“ in Geldern sowie an der Abendkasse.
Haydns "Schöpfung" in der Pfarrkirche
St. Maria Magdalena Geldern
am 10. November 2024, um 17:00 Uhr
Die Komposition der „Schöpfung“ fällt in die Jahre 1795/98. Haydn mag dabei gefühlt haben, dass es hier eine Krönung seines
Gesamtwerks zu schaffen galt. Die erhaltenen Skizzen verraten des Meisters unablässiges Bemühen, seine musikalischen Gedanken auf die einfachste, klarste und wirkungsvollste Formel zu bringen.
Die Gefühle des vom reichsten Inspirationsquell Gesegneten spiegeln seine eigenen Worte wider: „Nie war ich so fromm als bei der Komposition der „Schöpfung“. Täglich fiel ich auf die Knie und bat
Gott, dass er mich stärke.“
In diesem zeitlosen Klassiker aus dem Jahr 1798 erschafft Haydn eine musikalische Welt mit einer derartigen Vielfalt klanglicher
Ausdrucksmittel, dass man sich ihrer Strahlkraft nicht entziehen kann. Gleich zu Beginn setzt eine sinfonische »Vorstellung des Chaos« ein, eine beinahe schaurige Vertonung des »Nichts«, die dann
von einem gewaltigen »Licht«-Chor hinweggefegt wird. »Und eine neue Welt entspringt auf Gottes Wort«, singt dieser danach freudestrahlend, und eine bildhafte, musikalische Erzählung nimmt ihren
Anfang. In diesem Stück lehrt uns Haydn »mit den Ohren sehen«, wir hören die Entstehung der Elemente, bekommen die verschiedenartigsten Tiere vor das geistige Auge und erleben die Geburt der
ersten Menschen: das Wunder der Schöpfung.
Die Ausführenden des Konzertes sind Simone Krampe (Sopran), Mark Heines (Tenor), Guido Jentjens (Basss), Chor an St. Maria
Magdalena Geldern, Mitglieder der Duisburger Philharmoniker mit Anke Becker als Konzertmeisterin. Die Gesamtleitung liegt in den Händen von Kantor Dieter Lorenz.
Karten zum Preis von 22,- Euro (Schüler/Studenten 10,- Euro) sind erhältlich beim Förderkreis Geistliche Konzerte
(02831/13247099, den Buchhandlungen "Keuck" und "Bücherkoffer" in Geldern, sowie an der Abendkasse.
Kinderchor
St. Maria Magdalena Geldern führt das Musical "Franziskus" von Andreas Hantke auf
Der Kinderchor St. Maria Magdalena führt am 4. Mai um 14.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Maria Magdalena Geldern das Musical „Franziskus“ von Andreas Hantke auf. Der Kinderchor mit seinen etwa 35 Mitgliedern wurde 1986 von Kantor Dieter Lorenz gegründet. Viele Märchenaufführungen in der Aula des Lise-Meitner-Gymnasium
hat der Kinderchor in den Jahren aufgeführt und zahlreiche Gelderner Kinder haben in dieser Zeit im Kinderchor gesungen. Hauptaufgabe des Kinderchores ist die Gestaltung der Familiengottesdienste
und Erstkommunionfeiern. Seit etwa einem Jahr bereiten sich die Kinder mit großer Freude auf die Aufführung des Musicals vor. Die Kinder des Chores werden durch das Team mit Steffi Bauer, Birgit
Michels, Ursula Tebartz van Elst und Kantor Dieter Lorenz betreut.
In dem Musical „Franziskus“ von Andreas Hantke geht es um eine besondere Persönlichkeit der christlichen Geschichte.
Franziskus, der eigentlich Giovanni Bernadone heißt, wird von seinen Eltern „Francesco“ genannt. Sein Vater ist ein reicher Tuchhändler. Sie leben in
Assisi, einer Stadt in Italien. Francesco wächst in einem reichen Elternhaus auf. Mit seinen vielen Freunden feiert er tolle Partys, er genießt gutes
Essen und lässt es sich gut gehen. Doch dann ändert sich alles. Francesco will wie Jesus Christus leben, und so entscheidet er sich für ein Leben in Armut.
In vier Szenen erleben die Zuschauer das Leben des „Franz von Assisi“ mit.
In der ersten Szene wird von dem Diebstahl eines Ballens Tuch erzählt, den Francesco aus dem Laden seines Vaters Pietro Bernadone gestohlen hat. Eine
Gruppe Kinder, angeführt von Luigi, Johannes und Lucia verfolgt das Geschehen, das in einer Gerichtsverhandlung endet.
In der zweiten Szene erzählen die Kinder einander, wie Francesco den Vögeln predigt. Sie berichten von der Begeisterung, die sie beim Gesang und den
Worten Francescos empfunden haben.
Die dritte Szene spielt in Gubbio. In dieser Stadt am Waldrand herrscht große Angst, denn der Wolf hat die Stadt im Griff. Hass und Gewalt scheinen die
einzige Lösung zu sein. Doch dann kommt Francesco und zeigt den Menschen von Gubbio einen anderen Weg auf.
Die Szene vier stellt den Sonnengesang, das Vermächtnis Francescos, des heiligen Franz von Assisi, in den Mittelpunkt.
Wunderschöne Lieder, die zu Ohrwürmern werden, begleiten die Dialoge, die von Kindern des Kinderchores an St. Maria Magdalena zur Aufführung gebracht
werden.
Eingeladen sind alles Kinder im Grundschulalter mit ihren Eltern und Großeltern. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei. Am Ende bitten wir um eine
Spende, zur Unterstützung der Kinderchorarbeit. Die Kirche wird um 13:15 geöffnet.
Konzert für Violine und Orgel in der Pfarrkirche St. Maria Magdalena
Unter dem Titel „…bis zum Himmel“ findet am 14. April 2024, um 17:00 Uhr das nächste Konzert in der Jahresreihe der Geistlichen Konzerte an St.
Maria Magdalena statt.
Zu Gast ist die Violinistin Anke Becker aus Düsseldorf, die zusammen mit Kantor Dieter Lorenz ein sehr abwechslungsreiches Programm für diesen
Termin zusammengestellt hat.
Auftaktstück des Konzertes ist das festliche Präludium D-Dur von Dietrich Buxtehude. Es folgen viel kleine Tänze altenglischer Meister, sowie
die „Sonata prima“ von Giovanni Battista Fontana und die Sonate G-Dur von Georg Philipp Telemann.Die festlich angelegte „Toccata und Fuge C-Dur“, BWV 564 von Johann Seb. Bach steht in der Mitte
des Konzertes. Danach folgt wieder Musik für Violine und Orgel mit der „Air“ von Johann Sebastian Bach, dem „Ave verum“ von Mozart und dem „Prière“ von Camille Saint-Saëns. Das zu Herzen gehende
Stück „Nazareth“ von Charles Gounod bildet den Abschluss des Konzertes.
Anke Becker ist Geigerin bei den Duisburger Philharmonikern und spielt Barockgeige in der Düsseldorfer Hofmusik. Bei namhaften Ensembles der
Alten Musikszene wie z. B. stagione Frankfurt oder Concerto Köln arbeitet sie regelmäßig als Gast. Wichtige, impulsgebende Persönlichkeiten waren unter anderem dabei Ton Coopmann, Philipp
Herreweghe und Rene Jakobs. Als Barockgeigerin ist sie Gründungsmitglied im Trio Arcangelo Corelli. Mit barockem und klassischem Repertoire hat sie mit ihrem Trio neben CD-Aufnahmen Konzertreisen
in das europäische Ausland, nach Japan und Amerika gemacht.
Als Leiterin der Philharmonie Düsseldorf stellt sie sinfonische und auch kammermusikalische Ensembles zusammen. Deren Schwerpunktarbeit liegt
auf Orchesterparts in Oratorien und anderen kirchenmusikalischen Chor- und Orchesterwerken. Dabei sind ihr die Arbeit mit historischem Instrumentarium ebenso wie die Darstellung alter Musik auf
modernen Instrumenten ein wichtiges Anliegen.
Mit Kantor Dieter Lorenz verbindet sie eine intensive musikalische Zusammenarbeit seit 2001, sowohl als Konzertmeisterin bei den großen
Oratorienaufführungen, als auch bei solistischen Auftritten.
Karten zum Preis von 14,- € (Schüler 7,- €) sind erhältlich beim Förderkreis Geistliche Konzerte 02831/1324709, den Buchhandlungen „Keuck“ und
„Bücherkoffer“ in Geldern und an der Abendkasse. Aktuelle Hinweise finden Sie auch unterwww.kirchenmusik-mariamagdalene-geldern.de
Helga Löhrer und Dieter Lorenz
Konzert für Cello und Orgel in der
Pfarrkirche St. Maria Magdalena
Unter dem Titel „…von der Erde“ findet am 18. Februar 2024, um 17:00 Uhr das nächste Konzert in der Jahresreihe der Geistlichen Konzerte an St.
Maria Magdalena statt.
Zu Gast ist die Cellistin Helga Löhrer aus Aachen, die zusammen mit Kantor Dieter Lorenz ein sehr abwechslungsreiches Programm für diesen
Termin zusammengestellt hat.
Mit einer Sonate in B-Dur von Antonio Vivaldi und einer Satzauswahl aus Bachs Cellosuite in G-Dur wird das Konzert eröffnet.
Mit dem Präludium und Fuge D-Dur, BWV 532 erklingt ein majestätisches Orgelwerk, dass außerdem durch seine virtuosen Herausforderungen ein
Glanzstück der Bachschen Orgelmusik bildet.
Mit Mozarts Sonate in B-Dur, KV 292 wird das Programm fortgesetzt und schlägt dann den Bogen zur Romantik. Es erklingen dann das „Arioso“ von
Gustav Merkel, sowie „Cantilene“ und „Pastorale“ von Josef Rheinberger. Gerade diese romantischen Stücke laden die Zuhörer zum Träumen ein.
HELGA LÖHRER, Violoncello, begann bereits mit 16 Jahren ihr Hochschulstudium bei Prof. Klaus Heitz in Aachen / Köln. Sie setzte es bei Prof.
Irene Güdel in Detmold und Prof. Christoph Richter in Essen fort. Ihr Konzertexamen legte sie mit Auszeichnung bei Mirel Iancovici in Maastricht ab. Danach folgte ein Kammermusikstudium in
Antwerpen.
Als versierte Barockcellistin versicherten sich bedeutende Ensembles ihrer Mitwirkung. So spielt sie bei „Concerto Köln“, „dem Freiburger
Barockorchester“, war viel Jahre Solocellistin im „Balthasar -Neumann Ensemble“, sowie „Akademie für Alte Musik Berlin“, der „Düsseldorfer Hofmusik“ und „L’Arpa Festante München“. Engagements beim „Ensemble Resonanz Hamburg“, den „Berliner Symphonikern“ und zahlreiche Rundfunk- und CD- Produktionen runden ihre
Tätigkeit ab.
Karten zum Preis von 14,- € (Schüler 7,- €) sind erhältlich beim Förderkreis Geistliche Konzerte 02831/1324709, den Buchhandlungen „Keuck“ und
„Bücherkoffer“ in Geldern und an der Abendkasse. Aktuelle Hinweise finden Sie auch unterwww.kirchenmusik-mariamagdalene-geldern.de
Das Konzert „Engelsklang“, dass ausfallen musste, wird am 3. März um 17:00 Uhr in der Pfarrkirche nachgeholt. Die ausgegebenen Eintrittskarten
behalten ihre Gültigkeit.
Auftaktkonzert der 55. Konzertjahresreihe
an St. Maria Magdalena Geldern
Unter dem Titel „Engelsklang“ findet am 21. Januar um 17:00 Uhr das Auftaktkonzert für Sopran und Orgel in der Pfarrkirche St. Maria Magdalena
statt. 2024 besteht die Jahresreihe der Geistlichen Konzerte 55 Jahre. In dieser Zeit waren herausragende Künstler und Ensembles zu Gast hier in Geldern. Ein besonderer Dank geht an die
Mitglieder des Förderkreises und auch an die Stadt Geldern. Ohne deren finanzielle Unterstützung wäre eine Durchführung einer solch langjährigen Jahresreihe mit Sicherheit nicht möglich
gewesen.
Zu Gast am 21. Januar ist die Sopranistin Nadja Senatskaya aus Köln, die schon 2022 mit einem bemerkenswerten Mozart-Konzert die Herzen der
Zuhörer erobert hat. In Zusammenarbeit mit Kantor Dieter Lorenz wird es ein besonderes Konzert mit dieser Klangkombination geben.
Zu Beginn erklingen die barocken Arien „Pieto signore“ von Allesandro Stradello und das „Vergin tutto amor“ von Francesco Durante und ein „Amen“ von Georg Friedrich Händel.
Danach setzt sich das Konzert in der romantischen Tonsprache fort mit dem „Ave Maria“ von César Franck der wunderbaren „Salve Regina“-Vertonung
von Felix Mendelssohn-Bartholdy.
Mit der „Suite Romantique“ von Denis Bedard, einem kanadischen Komponisten wird auch die Orgel der Pfarrkirche in farbiger Weise
erklingen.
Höhepunkt des Konzertes sind die „Biblischen Lieder“ von Antonin Dvořák. Dieser Liederzyklus ist ein beeindruckendes Beispiel für Dvořáks
Fähigkeit, folkloristische Elemente mit klassischer Musik zu verbinden. Die Vertonungen spiegeln seine tiefe Verbindung zu seiner tschechischen Herkunft und religiösen Themen wider.
Mit Nadja Senatskaya konnte eine hervorragende Interpretin gewonnen werden. Sie ist regelmäßig beim NDR Rundfunkchor, Schola Heidelberg, Davos
Festival Kammerchor zur Gast und ist eine gefragte Solistin auch im Bereich der Neuen Musik. Sie war u.a. Finalistin beim Nico Dostal Operetten Wettbewerb in Österreich und Stipendiatin der
Walter und Charlotte Hamel Stiftung. Nadezda war viele Jahre Lehrbeauftragte für Gesang an der HMTM Hannover, bevor sie festes Mitglied des WDR-Rundfunkchores wurde.
Nadja Senatskaya, in Moskau geboren, erhielt den ersten Klavier- und Gesangunterricht an der „Gnesin“ Musikschule. Eine anschließende
Ausbildung an der Fachakademie für Musik am Tschaikowsky Konservatorium schloss sie mit Auszeichnung ab.
Karten zum Preis von 14,- € (Schüler 7,- €) sind erhältlich beim Förderkreis Geistliche Konzerte 02831/1324709, den Buchhandlungen „Keuck“ und
„Bücherkoffer“ in Geldern und an der Abendkasse.
Weihnachtskonzert am 17.12.2023, um 17:00 Uhr
Musiker des "Ensemble transparent"
Unter dem Titel „Das andere Weihnachtsoratorium“ erklingt am Sonntag, 17. Dezember, 17:00 Uhr festliche Musik in der Pfarrkirche, als Abschluss der 54. Konzertjahresreihe. Viele kennen das
Weihnachtsoratorium von Johann Seb. Bach. Dabei handelt es sich um eine Sammlung verschiedener Kantaten der Weihnachtszeit. Aber auch viele Komponisten der Barockzeit haben Kantaten für die
Weihnachtsfesttage geschrieben.
In dem jetzigen Konzert werden Weihnachtskantaten von Georg Philipp Telemann (1681-1767) in ähnlicher Form zu Gehör gebracht. Deshalb der Titel: „Das andere Weihnachtsoratorium“.
Telemann war ein deutscher Komponist des Barock. Er prägte durch neue Impulse, sowohl in der Komposition als auch in der Musikanschauung maßgeblich die Musikwelt der ersten Hälfte des 18.
Jahrhunderts. Typisch für Telemann sind gesangliche Melodien, einfallsreich eingesetzte Klangfarben, vor allem im Spätwerk auch ungewöhnliche harmonische Effekte.
In dem Konzert erklingen die Kantaten: „Du Tochter Zion“
zum 1. Sonntag im Advent
„Ist Gott versöhnt, und unser Freund“
zum Neujahrstag „Uns ist ein Kind geboren“
zum 1. Weihnachtstag
Die Ausführenden sind die Musiker des Ensemble transparent mit:
Maria Regina Heyne, Sopran
Louise Rijs, Alt
Martin Endrös, Tenor
Dieter Lorenz, Bariton
Jessica Bücker, Continuo
Die instrumentale Begleitung übernehmen Musiker der Philharmonie Düsseldorf mit Streichern, Trompeten und Pauken.
Karten für dieses Konzert zum Preis von 14,- Euro (Schüler/Studenten 7,- Euro) sind erhältlich beim Förderkreis Geistliche Konzerte (02831/1324709),
den Buchhandlungen „Keuck“ und „Bücherkoffer“ in Geldern sowie an der Abendkasse.
"Harfe und Orgel" am19. November, 17:00 Uhr
Die Reihe der geistlichen Konzerte an St. Maria Magdalena Geldern setzt sich fort am 19. November 2023, um 17:00 Uhr mit einem stimmungsvollen Konzert und der reizvollen Klangkombination „Harfe
und Orgel“ fort. Der Förderkreis der Geistlichen Konzerte freut auf dieses besondere Konzerterlebnis, das die Grenzen der Klangwelten erkundet und Herzen berührt: „Harmonie der Saiten – Harfe und
Orgel im Dialog“
Die Zuhörer erleben eine Stunde voller musikalischer Brillanz, wenn die zarten Klänge der Harfe auf die majestätischen Töne der Orgel treffen. Die
Künstlerin an der Harfe ist Zoë Knoop, die bereits schon einmal das Gelderner Publikum mit ihrem Harfenspiel in den
Bann gezogen hat. Zoë Knoop (1994, Niederlande) begann das Harfenspiel im Alter von 11
Jahren. 2019 schloss sie ihr Masterstudium an der Hochschule für Musik Detmold bei Prof. Godelieve Schrama ab.
Sie belegte mehrere Meisterkursen bei u.a. Masumi Nagasawa, Frédérique Cambreling, Sivan Magen, Alice Giles, Andrew Lawrence King und Catherine Beynon, die ihre Ausbildung ergänzten.
2015 wirkte sie bei der Aufführung des Harfenkonzertes des niederländischen Komponisten Roel van Oosten durch das Studentenorchester Nijmegen als Solistin mit, sowie 2017 in dem Konzert für
Flöte, Harfe und Orchester von Mozart, mit ihrer Duopartnerin Maartje Valk und dem Oost-Nederlands Symfonieorkest. In den vergangenen Jahren spielte sie mit dem Mondsand Quartett mehrere
Uraufführungen des Komponisten Matthias Bonitz ein. Die CD's erschienen beim Label Encora.
Neben Kammermusikkonzerten mit ua dem Neuen Salontrio, spielt sie regelmäßig bei verschiedenen Orchestern im In- und Ausland (Arnheimer Philharmoniker, Orkest van het Oosten, Staatsorchester
Braunschweig, Estnischen National Symfonieorchester). In der Spielzeit 2017/2018 was sie als Akademistin bei den Duisburger Philharmonikern tätig.
Seit 2016 verbindet Zoë Knoop eine enge künstlerische Verbindung mit dem Autor, Rezitator und Regisseur Jörg Maria Welke. Für seine Produktionen 'Farben einer Nacht' und 'Ich bin's - Eine lyrisch
musikalische Hommage an Blixa Bargeld' steuerte sie die musikalischen Konzepte bei.
Seit 2020 ist sie als Harfenlehrerin an verschiedenen Musikschulen verbunden und unterrichtet sowohl Kinder als auch Erwachsene.
Zoë spielt eine Salvi Iris aus 2017, finanziert mit Hilfe vom 'Stichting Eigen Muziekinstrument'.
In dem Konzert erklingen Werke von Bach, Händel, Guissani, Blanco, Grandjany und anderen Komponisten. Die Begleitung liegt in den Händen von Kantor Dieter Lorenz. Beide Künstler haben vor kurzem
ein viel beachtetes Konzert im Weseler Dom gestaltet. Karten zum Preis von 12- Euro (Schüler u. Studenten 6,- Euro) sind erhältlich beim Förderkreis Geistliche Konzerte
(02831/1324709) den Buchhandlungen „Keuck“ und „Bücherkoffer in Geldern und natürlich an der Abendkasse.
Mendelssohn "Lobgesang"
24. September 2023,17.00 Uhr
Der "Lobgesang" von Felix Mendelssohn-Bartholdy, auch bekannt als "Sinfonie-Kantate Lobgesang" oder "2. Sinfonie", ist ein bedeutendes Werk des deutschen Komponisten. Es handelt sich um eine
Komposition für Orchester, Chor und Solisten und wurde 1840 uraufgeführt.
Das Stück ist in drei Teile unterteilt, wobei der erste Teil hauptsächlich instrumentale Musik enthält. Der zweite Teil ist eine ausgedehnte Chorfuge, die den Lobgesang auf Gott und seine
Schöpfung thematisiert. Der dritte Teil beinhaltet solistische Arien und Ensembles, die Hoffnung, Glauben und Freude ausdrücken.
Der "Lobgesang" ist bekannt für seine feierliche und zugleich kraftvolle musikalische Gestaltung. Mendelssohn verwendet ein großes Orchester, das durch die Kombination von Streichern,
Holzbläsern, Blechbläsern und Pauken eine breite Palette an Klangfarben erzeugt. Der Chor wird sowohl in voller Besetzung als auch in kleineren Ensembles eingesetzt, um die verschiedenen
Stimmungen und Ausdrucksmöglichkeiten des Textes widerzuspiegeln.
Die Solistenpartien sind anspruchsvoll und bieten den Sängern die Möglichkeit, ihr stimmliches Können zu präsentieren. Mendelssohn schrieb sowohl für Sopran- als auch für Tenor- und
Baritonstimmen solistische Passagen vor, die sowohl virtuose als auch lyrische Elemente enthalten.
Die Ausführenden sind:
Simone Krampe, Sopran
Natalija Radosavljevic, Sopran
Mark Heines, Tenor
Chor an St. Maria Magdalena Geldern
Mitglieder der Duisburger Philharmoniker
Anke Becker, Konzertmeisterin
Leitung: Kantor Dieter Lorenz
Karten zum Preis von 18,- € (Schüler 10,- €) sind erhältlich beim Förderkreis Geistliche Konzerte 02831/1324709, den Buchhandlungen „Keuck“ und „Bücherkoffer“ in Geldern und an der Abendkasse.
Liebe Gemeindemitglieder,
wir freuen uns, Sie herzlich zum festlichen Pfingsthochamt in der St. Maria Magdalena Kirche in Geldern einzuladen. Das Hochamt findet am Samstag, dem 27. Mai 2023, statt und beginnt um 17:00
Uhr.
Für die Liturgie haben wir ein beeindruckendes musikalisches Programm für Sie vorbereitet. Es werden Werke von Mozart und Händel aufgeführt. Freuen Sie sich auf die mitreißende Mozart
Krönungsmesse und das wunderschöne Laudate Dominum. Darüber hinaus wird Händels Halleluja erklingen und sicherlich die Herzen erheben.
Wir haben auch renommierte Solisten engagiert, die ihre wunderbaren Stimmen präsentieren werden. Maria Regina Heyne wird den Part des Soprans übernehmen, Louise Rijs wird mit ihrer Altstimme
begeistern, Mark Heines wird als Tenor auftreten und Arnold Ardts wird uns mit seinem Bass verzaubern.
Der Chor und die Schola an St. Maria Magdalena werden zusammen mit den Mitgliedern der Duisburger Philharmoniker und Anke Becker als Konzertmeisterin unter der Leitung von Kantor Dieter Lorenz
auftreten.
Wir hoffen, dass Sie an diesem besonderen Pfingsthochamt teilnehmen und diese musikalische Feier mit uns genießen werden. Lassen Sie uns gemeinsam die Freude und den Geist von Pfingsten erleben.
Samstag, 27. Mai 2023, 17:00 Uhr
Pfingsthochamt
W. A. Mozart "Krönungsmesse" G. F. Händel "Halleluja"
Maria Regina Heyne, Sopran Louise Rijs, Alt
Mark Heines, Tenor
Arnold Ardts, Bass
Chor und Schola
an St. Maria Magdalena
Mitglieder der Duisburger Philharmoniker
Anke Becker, Konzertmeisterin Leitung: Kantor Dieter Lorenz
Maria Regina Heyne, Sopran
Flügel und Orgel, 14. Mai, 17:00 Uhr
Ludger Morck und Dieter Lorenz
Nur Wenige kennen sie oder können sich vorstellen, wie sie klingt – doch wer sie hören kann, ist begeistert von der ungewohnten Kombination Klavier und Orgel. Die orchestrale Kraft und
weiche Untermalung der Orgel mit ihren 3000 Pfeifen, kombiniert mit der percussiven Präsenz und den harfenartigen Arpeggien des Flügels mit lediglich 340 Saiten, resultieren in einem mitreißenden
Klangerlebnis, das am Sonntag, dem 14. Mai 2023 um 17:00 Uhr in der großen Akustik der Kirche St. Maria Magdalena in Geldern live zu erleben ist.
Kantor Dieter Lorenz, Orgel und sein Freund und Kollege Ludger Morck aus Duisburg-Rheinhausen haben wieder ein gemeinsames Projekt verwirklicht. Nach über 30 Jahren miteinander
Musizierens, während und nach dem gemeinsamen Studium in Aachen, nach vielen Konzerten mit Chor und Orchester, zwei Orgeln, Orgel vierhändig (Nussknacker-Suite) und zahlreichen Konzerten mit dem
Ensemble transparent, stand wieder etwas Neues auf dem gemeinsamen Übeplan.
Den Anfang des Konzertes prägt der 1950 geborene, kanadische Organist und Komponist Dennis Bédard mit der fünfsätzigen „Duet Suite“. Einer packende „Introduktion“ und der rasanten
„Fughetta“ folgen ein neckisches „Minuett“ und eine zarte „Romance“. Danach beschließt das mitreißende „Final“ die beeindruckende Suite.
Es geht weiter mit einem musikalischen Ausflug in die französische Romantik. Es erklingen Werke der großen Pianisten und Organisten Cesar Franck, Alexandre Guilmant und Charles Marie
Widor, dessen drei Duos „Humoresque“, „Marche Nuptiale (Hochzeitsmarsch)“ und „Variations“ etwas hervorzuheben sind.
Als Abschluss spielen die beiden Musiker die moderne „Kum-Ba-Yah Suite“ des Amerikaners Joel Raney. In verschiedenen Variationen stellt der Komponist mit unterschiedlichen Stilmitteln wie
Gospel Style, Latin oder Jazz, die Stimmungen der einzelnen Strophen des bekannten Liedes dar: Someone´s Dreamin´ - Laughin´ - Singin´- Dancin´- Mournin´, und gipfelt in dem begeisternden
Schlusspunkt: Someone´s Shoutin´.
Karten zum Preis von 12,- € (Schüler 6,- €) sind erhältlich beim Förderkreis Geistliche Konzerte 02831/1324709, den Buch-handlungen „Keuck“ und „Bücherkoffer“ in Geldern und an der
Abendkasse
CLASSIC BRASS– eines der besten
Blechbläserensembles Europas – gastiert mit »Music For Your Soul« in St. Maria Magdalena Geldern
Sonntag, 23. April 2023, 17:00 Uhr
Am Sonntag, 23.04.2023, 17:00 Uhr wird CLASSIC BRASS zum ersten Mal in der St. Maria Magdalena Kirche in Geldern auftreten. Mittlerweile hat es sich herumgesprochen: Wenn das weitgereiste
Ensemble traditionell und standesgemäß das Publikum mit dem Fanfaren-Rondeau aus der ersten »Suite de Symphonies« des Versailler Hofkomponisten Jean-Joseph Mouret begrüßt, erwartet die Zuhörer
ein ganz besonders glanzvoller und zu Herzen gehender Abend. Und so strömen von Jahr zu Jahr mehr Musikliebhaber in die Konzerte des zu den besten seiner Art in Europa zählenden
Blechbläserquintetts. Vom Dresdner Trompeter Jürgen Gröblehner im Herbst 2009 gegründet, hat das Ensemble seitdem bereits über 1.000 Gastspiele erfolgreich bestritten und neun vielbeachtete CD-
und drei DVD-Produktionen vorzuweisen.
Die fünf sympathischen Profimusiker aus Deutschland und Ungarn präsentieren in ihrer mittlerweile 14. Konzertsaison das Programm »Music For Your Soul«. Musik kann so viel bewirken – sie kann
beflügeln, glücklich stimmen, beruhigen, entspannen, Erinnerungen wachrufen u.v.m. – sie ist also Balsam für die Seele! Manch neugieriger Leser könnte sich die Frage stellen: Was ist denn nun das
Besondere an CLASSIC BRASS? Zum einen beherrschen die fünf adretten Herren ein ausgesprochen breitgefächertes Repertoire, angefangen mit Werken aus der Renaissance bis hin zur Moderne. Dabei
überschreiten sie gekonnt und ungezwungen sowohl nationale als auch stilistische Musikgrenzen. Zum anderen verblüfft die Leichtigkeit und Präzision des Zusammenspiels und zieht Kinder und
Erwachsene gleichermaßen in seinen Bann.
Besonders hervorzuheben sind die vielen eigenen Arrangements des Ensemblemitglieds Christian Fath. In seinen Bearbeitungen passt er das Repertoire genau den klanglichen Vorzügen und Begabungen
seiner Kollegen an. Diesem Rezept verdankt die Gruppe grandiose Erfolge im In- und Ausland. Wenn man CLASSIC BRASS einmal erlebt hat, wird man sich unweigerlich einreihen in die Schar der großen
Fangemeinde. Bereichert wird das Konzert mit zwei Solo-Beiträgen von Dieter Lorenz an der Seifert-Orgel der katholischen Pfarrkirche St. Maria Magdalena. Nach dem Konzert werden zudem CDs und
DVDs angeboten.
Karten für das Konzert € 14,- / Schüler und Studenten € 7,- bei:
Buchhandlung Keuck, Geldern, Issumer Str. 15, Tel. 02831-80008
Der Bücherkoffer Derrix, Geldern, Issumer Str. 63, Tel. 02831-980504
in allen ReserviX-Vorverkaufsstellen und online unter www.reservix.de
sowie online unter www.kirchenmusik-mariamagdalena-geldern.de
Restkarten ab 16:15 Uhr an der Abendkasse
12. März 2023, 17:00 Uhr
Die Emanzipation des Cellos
Helga Löhrer, Violoncello
Herzlich lädt der Förderkreis der Geistlichen Konzerte an St. Maria Magdalena zum nächsten Konzert ein. Am 12. März, um 17:00 Uhr erklingt in der Pfarrkirche Musik des 18. Jahrhunderts unter dem
Titel „Die Emanzipation des Cellos“.
Die Ausführenden sind Helga Löhrer und Nicholas Selo (Violoncello) und Yamato Hasumi (Laute). Diese interessante Klangkombination erklingt zum ersten Mal in der Jahresreihe der Geistlichen
Konzerte. Eröffnet wird das Konzert mit der Sonata B-Dur von Antonio Vivaldi. Des weiteren erklingen Kompositionen von Pietro Giuseppe Gaetano Boni, Jean-Baptiste Barrière, Johann Sebastian Bach
und Joseph Benedikt Zyka.
Helga Löhrer begann bereits mit 16 Jahren ihr Hochschulstudium bei Prof. Klaus Heitz in Aachen- köln. Sie setzte es bei Prof. Irene Güdel in Detmold und Prof. Christoph Richter in Essen
fort. Ihr Konzertexamen legte sie mit Auszeichnung bei Mirel Iancovici in Maastricht ab. Danach folgte ein Kammermusikstudium in Antwerpen. Zur Zeit ist sie Solocellistin in Das Neue Orchester
(Köln), die sich ausschließlich der historischen Aufführungspraxis bis in die Romantik beschäftigen. Konzertreisen führten sie dabei zu den bedeutenden Festspielen des Europäischen Raums, sowie
weltweite Konzerttouren. Engagements beim „Ensemble Resonanz Hamburg“, den „Berliner Symphonikern“ und Zahlreiche Rundfunk- und CD- Produktionen runden ihre Tätigkeit ab.
Nicholas Selo wuchs in London auf, lebt seit über 30 Jahren in Deutschland hauptsächlich im Rheinland. Sein Studium umfaßte die Musikwissenschaft an der Uni Bristol (Bachelor summa cum
laude 1982) und als Cello-Stipendiat in London Nach der intensiven Beschäftigung mit den historischen aufführungspraktischen Grundlagen des Cellospiels wurde er freischaffender Musiker und ist
seitdem Solocellist und Mitglied zahlreicher Ensembles im In- und Ausland: In seiner Kapizität als Solocellist und Dozent der Neuen Düsseldorfer Hofmusik gibt er seit 2010 dort Sommerakademien
für Barocke Aufführungspraxis. Diese Arbeit ist mit Wandelkonzerten im Schloß Benrath und umjubelten Opernaufführungen an der Deutschen Oper am Rhein weiterhin belegt.
Yamato Hasumi, geboren 1964 in Nara/Japan, studierte zunächst Geschichte an der Kyoto Universität. Seit 1991 lebt er in Köln, studierte dort Laute an der Hochschule für Musik bei Konrad
Junghänel und schloss das Studium mit dem Konzertexamen im Fach Historische Aufführungspraxis ab. Er ist sowohl Solist als auch ein engagierter Generalbaßspieler, der bereits in zahlreichen
Oratorien und Barockopern mitspielte. Seine Konzerttätigkeit erstreckt sich auf ganz Europa, insbesondere Deutschland und die Niederlande, sowie Japan.
Er wirkte mit zahlreichen Orchestern wie u.a. dem SWR Sinfonieorchester Freiburg-Baden Baden, dem Gürzenichorchester Köln, dem Orchester der Händel-Festspiele in Karlsruhe, der Radio Kamer
Filharmonie Hilversum, dem Het Noord Nederlands Orkest in Groningen, dem Holland Sinfonia Amsterdam mit Roy Goodman, dem Kölner Kammerorchester sowie dem Concerto Köln.
Gefördert wird das Konzert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR
Karten zum Preis von 12- Euro (Schüler u. Studenten 6,- Euro) sind erhältlich beim Förderkreis Geistliche Konzerte (02831/1324709) den Buchhandlungen „Keuck“ und
„Bücherkoffer in Geldern und natürlich an der Abendkasse und natürlich im Kartenshop.
Nicholas Selo, Violoncello
Konzert für Klarinette und Orgel am 12. Februar 2023
Die Jahresreihe der Geistlichen Konzerte an
St. Maria Magdalena wird mit einem Konzert für
Klarinette und Orgel
am Sonntag, 12. Februar 2023, um
17:00
fortgesetzt. Zu Gast ist Prof. Jens Thoben aus
Lübeck. Er hat in Geldern schon mehrfach konzertiert und hier mit seinem virtuosen und gleichsam einfühlsamen Spiel die Zuhörer verzaubert. Das Konzert sollte im letztes Jahr im August
stattfinden und wurde auf diesen neuen Termin verlegt. Bereits ausgehändigte Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit.
In dem Konzert erklingen Werke von Sciroli,
Mozart, Mendelssohn-Bartholdy, Poulenc und Rheinberger. Die Begleitung liegt in den Händen von Ludger Morck aus Duisburg, der dankenswerterweise für den erkrankten Kantor Dieter Lorenz
einspringt.
Nach dem Musikstudium in Lübeck und München
war Jens Thoben 12 Jahre lang 1. Soloklarinettist der Duisburger Philharmoniker (Deutsche Oper am Rhein). Seine Festanstellung im Orchester hat er 2014 aufgegeben, um als freischaffender
Klarinettist und Lehrer der Lichtenberger® angewandten Stimmphysiologie in Berlin zu leben. Nach 5 Jahren als Lehrbeauftragter der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin (Klarinette und
Lichtenberger® Methode) folgte 2020 der Ruf als Professor für Klarinette an die Musikhochschule Lübeck.
Neben seiner pädagogischen Tätigkeit spielt
Jens Thoben heute in wechselnden kammermusikalischen Formationen und Orchestern. Regelmäßige Gastverträge als Soloklarinettist (Konzert und Oper) verbinden ihn mit Häusern wie der Bayerischen
Staatsoper München, der Semperoper Dresden und der Deutschen Oper Berlin, wo er unter Dirigentinnen und Dirigenten wie Kirill Petrenko, Sir Colin Davis, Joana Mallwitz, Omer Meir Wellber und
Lahav Shani arbeitet. Für 2021 ist eine CD-Produktion mit Klarinettensonaten und -quintetten von Herbert Howells und Charles Villiers Stanford in Vorbereitung.
Ludger Morck, Jahrgang 1962, begann mit sieben
Jahren mit dem Klavierspiel. Mit 13 Jahren saß er zum ersten Mal an der Orgel und war von da an gefesselt von diesem Instrument.
Nach einem ersten Wunsch Orgelbauer zu werden,
entschied er sich dann nach einer intensiven Organistentätigkeit in St. Klara, Duisburg-Kaldenhausen und St. Ludger, Duisburg-Neudorf, für eine kirchenmusikalische Ausbildung im St.
Gregorius-Haus in Aachen, die er 1984 mit dem B-Examen abschloss.
Seit August 1984 spielt er Orgel in der kath.
Kirchengemeinde Christus König, Duisburg-Rheinhausen, im Januar 1986 wurde er dann als hauptamtlicher Kirchenmusiker der Gemeinde angestellt. 2003 übernahm er durch die Fusionen auch die meisten
kirchenmusikalischen Dienste in der Gemeinde St. Ludger, später auch in den Gemeinden St. Barbara und St. Peter.
Neben Konzerten in der eigenen Gemeinde spielt
er auch im Umkreis als Solist und als Begleiter von Instrumentalisten regelmäßig in Gottesdiensten und Konzerten.
Karten zum Preis von 12,- € (Schüler 6,- €)
sind erhältlich beim Förderkreis Geistliche Konzerte 02831/1324709, den Buchhandlungen „Keuck“ und „Bücherkoffer“ in Geldern und an der Abendkasse.
Samstag, 17.12.2022 um 20:00 Uhr
Posaunenquartett OPUS 4, Leipzig
Abschluss der Konzertjahresreihe mit „Leipziger Posaunenquartett“
Der Förderkreis der Geistlichen Konzerte an St. Maria Magdalena Geldern lädt ein zum nächsten Konzert am Samstag, 17. Dezember, um 20:00 Uhr in die Pfarrkirche.
Das Posaunenquartett OPUS 4 mit Posaunisten des Gewandhausorchesters zu Leipzig wurde 1994 gegründet. Heute besteht das Ensemble aus dem Leiter Jörg Richter, Mitbegründer Dirk Lehmann, beide vom
Gewandhausorchester zu Leipzig, Michael Peuker stellvertretender Soloposaunist der Sächsischen Bläserphilharmonie, Wolfram Kuhnt Mitglied der Staatkapelle Halle, und dem freischaffenden Musiker
Hans-Martin Schlegel.
Das umfangreiche Repertoire des Ensembles umfasst Bläsermusik aus fünf Jahrhunderten. Neben originalen Kompositionen aus Renaissance und Barock stehen auch bearbeitete Werke sowie Ur- und
Erstaufführungen von Kompositionen, die speziell für dieses Ensemble geschrieben wurden, auf dem Programm. Hierzu gibt es auch mehrere CD-Produktionen.
Wie auch die Berliner Philharmoniker spielen die Posaunisten auf deutschen Instrumenten, Kruspe-Posaunen und Posaunen der Firma Takao Nakagawa. Damit geben sie dem Posaunensatz einen typischen,
homogenen weichen Klang, der sich von den heute in aller Regel „amerikanisierten“ Blechbläsergruppen der Orchester deutlich unterscheidet. Seit Oktober 2012 hat das Ensemble einen kompletten
Barockposaunensatz der Firma Jürgen Voigt aus Markneukirchen (als Leihgabe) zur Verfügung. Zahlreiche Konzerte im Inland und in Europa zeugen von der Aktivität des Posaunenquartetts.
Der Förderkreis freut sich, dass das Ensemble bereits zum fünften Mal in Gelder auftritt und inzwischen eine große Fangemeinde hat. In dem Konzert erklingt adventliche und weihnachtliche Musik
aus verschiedenen Jahrhunderten von Gabrieli, Praetorius, Hassler, Schein, Bach und anderen Komponisten
Karten zum Preis von 12- Euro (Schüler u. Studenten 6,- Euro) sind erhältlich beim Förderkreis Geistliche Konzerte (02831/1324709) den Buchhandlungen „Keuck“ und „Bücherkoffer in Geldern und
natürlich an der Abendkasse.
Die beiden Künstler Mark Heines (Tenor) und Dieter Lorenz (Orgel) haben ein sehr abwechslungsreiches
und farbiges Programm für diese wunderbare Klangkombination vorbereitet.
Sein breit aufgestelltes Repertoire erarbeitete sich Mark Heines unter Anleitung des englischen Tenors
und Gründungsmitglied der King's Singers Alastair Thompson, sowie der ungarischen Sopranistin Krisztina Laki.
Auf der Opernbühne zeigt sich der jugendliche Tenor charakterstark: Er fühlt sich gleich wohl in
barocken Partien Georg Friedrich Händels (Acis and Galatea, Acis) oder Thomas Arnes (Artaxerxes, Rimines), wie in der Wiener Klassik und Mozarts Theatermusik (Zauberflöte, Tamino; Don Giovanni,
Don Ottavio). Ebenso spielfreudig zeigt er sich als Rinuccio in Puccinis Gianni Schicchi oder Lysander in Brittens A Midsummer Night's Dream.
Große Aufmerksamkeit erringt Mark Heines mit seinen dramatischen Interpretationen der Bachschen
Passionsoratorien, die er bereits unter der Leitung von Helmuth Rilling vielfach mitgestaltete, und zugleich durch oratorische Werke Joseph Haydns, Felix Mendelssohn Bartholdys oder Gioacchino
Rossinis.
Sein vielseitiges musikalisches Interesse verwirklicht Mark Heines im Rahmen intensiver
Konzerttätigkeit im In- und Ausland. Bei seiner Arbeit begleiten ihn sowohl Ensembles, die sich der historischen Aufführungspraxis widmen, wie die Hannoversche Hofkapelle oder das
Main-Barockorchester, aber auch Orchester mit modernem Instrumentarium, wie das Bach-Collegium Stuttgart.
Mit großer Ambition tritt Mark Heines bei Aufführungen zeitgenössischer Kompositionen in Erscheinung,
unter anderem als regelmäßiger Gast der Ruhrtriennale sang er in Uraufführungen und Werken von Tan Dun, Sofia Gubaidulina, Wolfgang Rihm, Claude Vivier, Samir Odeh-Tamimi, Einojuhani Rautavaara,
John Taverner oder Salvatore Sciarrino.
In dem Konzert erklingen Werke von Händel, Buxtehude, Brezina und Wagner. Die musikalische Begleitung
liegt in den Händen von Kantor Dieter Lorenz, der unter anderem die großartige Orgelsonate f-moll von Felix Mendelssohn-Bartholdy zu Gehör bringen wird.
Karten zum Preis von 12,- € (Schüler 6,- €) sind erhältlich beim Förderkreis Geistliche Konzerte 02831/1324709, den
Buchhandlungen „Keuck“ und „Bücherkoffer“ in Geldern und an der Abendkasse.
Wir vom Förderkreis der Geistlichen Konzerte an St. Maria Magdalena haben sich schon sehr auf das Konzert „Klarinette und Orgel“ am kommenden Sonntag gefreut. Leider mussten wir uns schweren
Herzens entschließen das Konzert abzusagen.
Grund ist in diesem Fall das warme Wetter. Die Orgel in der Pfarrkirche hat sich durch die anhaltende Temperatur in der Stimmung sehr in die Höhe verschoben. Nach der genauen Messung der Stimmung
hat Prof. Jens Thoben leider die Bedenken geäußert, dass sich die Klarinette nicht auf
diese Stimmung einstellen lässt und auch die Orgel lässt sich in dieser Warmwetterlage nicht stimmungsmäßig tiefer regulieren. So ist an ein
künstlerisch hochwertiges Spiel nicht zu denken.
Wir möchten Sie als Zuhörer natürlich nur unter optimalen Bedingungen einladen. Deshalb soll das Konzert verschoben werden.
Der neue Termin wird Sonntag der 12. Februar 2023 um 17.00 Uhr sein. Die Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit.
In der Hoffnung auf Ihr Verständnis verbleiben wir mit freundlichen Grüßen.
Konzert für "Klarinette und Orgel" am 28. August 2022
Herzlich laden wie Sie zum Konzert für
Klarinette und Orgel
am Sonntag, 28. August 2022, um 17:00
in die Pfarrkirche ein. Zu Gast ist Prof. Jens Thoben aus Lübeck. Er hat in Geldern
schon mehrfach konzertiert und hier mit seinem virtuosen und gleichsam einfühlsamen Spiel die Zuhörer verzaubert. In unserer Jahresübersicht war das Konzert für September vorgesehen, aber durch
die umfangreichen terminlichen Verpflichtungen von Jens Thoben haben wir uns für den früheren Termin entschieden.
In dem Konzert erklingen Werke von Sciroli, Mozart, Mendelssohn-Bartholdy, Poulenc und Rheinberger. Die Begleitung liegt in den Händen von Kantor Dieter Lorenz.
Nach dem Musikstudium in Lübeck und München war Jens Thoben 12 Jahre lang 1. Soloklarinettist der Duisburger Philharmoniker (Deutsche Oper am Rhein). Seine Festanstellung im Orchester hat er 2014
aufgegeben, um als freischaffender Klarinettist und Lehrer der Lichtenberger® angewandten Stimmphysiologie in Berlin zu leben. Nach 5 Jahren als Lehrbeauftragter der Hochschule für Musik Hanns
Eisler Berlin (Klarinette und Lichtenberger® Methode) folgte 2020 der Ruf als Professor für Klarinette an die Musikhochschule Lübeck.
Neben seiner pädagogischen Tätigkeit spielt Jens Thoben heute in wechselnden kammermusikalischen Formationen und Orchestern. Regelmäßige Gastverträge als Soloklarinettist (Konzert und Oper)
verbinden ihn mit Häusern wie der Bayerischen Staatsoper München, der Semperoper Dresden und der Deutschen Oper Berlin, wo er unter Dirigentinnen und Dirigenten wie Kirill Petrenko, Sir Colin
Davis, Joana Mallwitz, Omer Meir Wellber und Lahav Shani arbeitet. Für 2021 ist eine CD-Produktion mit Klarinettensonaten und -quintetten von Herbert Howells und Charles Villiers Stanford in
Vorbereitung.
Karten zum Preis von 12,- € (Schüler 6,- €) sind erhältlich beim Förderkreis Geistliche Konzerte 02831/1324709, den Buchhandlungen „Keuck“ und „Bücherkoffer“ in Geldern und an der Abendkasse.
Chorkonzert 22. Mai 2022
Am 22. Mai 2022, um 17.00 Uhr wird es innerhalb der Jahresreihe der Geistlichen Konzerte erstmalig wieder ein Chorkonzert geben. Auf dem Programm stehen Werke von von Buxtehude,
Marcello und Mozart.
Eröffnet wird das Konzert mit der Kantate von Dietrich Buxtehude (1637-1707) „Alles, was ihr tut, mit Worten oder mit Werken“ für Chor, Solisten und Orchester. Des weiteren wird der
Solo-Oboist der Essener Philharmoniker Gerhard Schnitzler, das Konzert d-moll von Alessandro Marcello (1673-1747) spielen. Dieses Konzert verdankt seine Popularität der Cembalo-Bearbeitung durch
Johann Sebastian Bach (BWV 974). Um 1712 hatte Bach sich mit den Konzerten seines italienischen Zeitgenossen Antonio Vivaldi auseinandergesetzt und 22 davon zu Studienzwecken als Solostücke für
Cembalo adaptiert. Es ist nicht bekannt, ob Bach zu diesem Zeitpunkt wusste, dass sich unter diesen 22 Konzerten ein Werk Marcellos befand, denn noch bis ins 19. Jahrhundert galt es als Werk
Vivaldis, ehe es zunächst Benedetto Marcello und dann seinem Bruder Alessandro zugeschrieben wurde. So brachte allein die Bach-Forschung dem Konzert die Zuwendung, die den Namen seines
Komponisten lebendig hält.
Mit der Motette „Exsultate jubilate“ für Sopransolo und Orchester von W. A. Mozart wird der Bogen zur Klassik geschlagen. Die Krönungsmesse Mozarts bildet dann den feierlichen Abschluss
des Konzertes. Der Name Krönungsmesse ist erstmals 1862 in der Erstauflage des Köchelverzeichnisses schriftlich nachgewiesen.[1] Sehr wahrscheinlich wurde die Messe für den Ostergottesdienst 1779
am Salzburger Dom, der auf den 4. April fiel, komponiert. Mozart datierte die Partitur auf den 23. März 1779, womit er vermutlich die Fertigstellung der Komposition kennzeichnete. Unmittelbar
nach Mozarts Tod wurde die Messe KV 317 zur bevorzugten Komposition für Gottesdienste bei Kaiser- und Königskrönungen sowie bei Dankgottesdiensten. Zum ersten Mal dürfte sie im Rahmen der
Krönungsfeierlichkeiten für Kaiser Franz II. verwendet worden sein.
Die Ausführenden sind:
Nadezda Senatskaya, Sopran
Louise Rijs, Alt
Mark Heines, Tenor Guido Jentjens, Bass
Gerhard Schnitzler, Oboe
Ludger Morck, Continuo
Chor an St. Maria Magdalena Geldern
Mitglieder der Dusiburger Philharmoniker
Anke Becker, Konzertmeisterin
Leitung: Kantor Dieter Lorenz
Karten zum Preis von 18,- € (Schüler 10,- €) sind erhältlich beim Förderkreis Geistliche Konzerte 02831/1324709, im Kartenshop, den
Buchhandlungen „Keuck“ und „Bücherkoffer“ in Geldern und an der Abendkasse.
Guido Jentjes, Bass
Mark Heines, Tenor
Nadezda Senatskaya
Sonntag, 13. März, 17:00 Uhr
Joseph Haydn: "Die sieben letzten Worte des Erlösers am Kreuz"
Das nächste Konzert innerhalb der Jahresreihe der Geistlichen Konzerte an St. Maria Magdalena Geldern findet am 13. März um 17.00 Uhr statt.
Erstmalig erklingt hier die besonders berührende Tonschöpfung von Joseph Haydn (1732-1809) „Die sieben letzten Worte des Erlösers am Kreuz“-
Es geht dabei um ein musikalisches Werk von Joseph Haydn aus dem Jahre 1787. Bei der Komposition, die in mehreren Fassungen vorliegt, handelte
es sich ursprünglich um eine Passionsmusik für Orchester. Thematisch bezieht sich das Werk auf die sieben letzten Worte Christi. Haydn fertigte daneben eine Bearbeitung für Streichquartett. Erst
1796 entstand Haydns darauf basierendes Oratorium für Soli, Chor und Orchester.
Bei dem Konzert in Geldern ist es eine neue Version für Vokalquartett, Continuo und Streichquartett.
Haydns Passionszyklus für Orchester bzw. Streichquartett überwältigte die Zeitgenossen und löst noch beim heutigen Publikum den Eindruck aus, die
sieben in den Evangelien verbürgten Worte Jesu am Kreuz seien hier „wahr und feierlich“ wiedergegeben. In sieben langsamen Sätzen werden diese letzten Worte Jesu in einer besonderen meditativen
Weise ausgestaltet.
Die Ausführenden sind die Musiker des Ensembles transparent mit
Maria Regina Heyne, Sopran
Louise Rijs, Alt
Martin Endrös, Tenor
Dieter Lorenz, Bariton
Jessica Bücker, Orgel
Streichquartett der Duisburger Philharmoniker
Anke Becker, Konzertmeisterin
Karten zum Preis von 14,- € (Schüler 7,- €) sind erhältlich beim Förderkreis Geistliche Konzerte 02831/1324709, hier im Kartenshop den Buchhandlungen „Keuck“ und „Bücherkoffer“ in Geldern und an der Abendkasse. Für diese Veranstaltung gilt die 2G-Regel. Einlass in die Kirche ab 16:15
Uhr.
Sonntag, 30. Januar 2022, 17:00 Uhr
Arundos-Quintett zu Gast in Geldern
Das Auftaktkonzert der 53. Konzertreihe der Geistlichen Konzerte an St. Maria Magdalena findet am Sonntag, 30. Januar um 17.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Maria Magdalena statt. Zu Gast
ist das Arundos-Quintett.
Das mit Anna Saha (Flöte), Yoshihiko Shimo (Oboe), Christine Stemmler (Klarinette), Lisa Rogers (Horn) und Yuka Maehrle (Fagott) international besetzte ARUNDOSquintett hat seine
künstlerische Heimat in Nordrhein-Westfalen gefunden, wo es seit 2020 eine auf drei Jahre angelegte Ensembleförderung des Landes erhält.
Mit seiner Bühnenpräsenz begeisterte das ARUNDOSquintett in zahlreichen Kammermusikreihen, zum Beispiel in der Kölner Philharmonie, im WDR Funkhaus Köln und Beethovenhaus Bonn, auf
Tourneen nach Spanien, Italien, Dänemark und Belgien sowie beim Rheingau Musik Festival.
Das umfangreiche Repertoire des Ensembles reicht vom Klassiker Anton Reicha und Bearbeitungen aus der Romantik über die französische und deutsche Bläserkammermusik des 20. Jahrhunderts
bis hin zu ganz aktuellen Kompositionen. 2020 schrieb das Ensemble einen Kompositionswettbewerb an deutschen Musikhochschulen aus, um auch den kompositorischen Nachwuchs für die Gattung des
Bläserquintetts zu begeistern.
Die Erweiterung des musikalischen Horizonts liegt dem ARUNDOSquintett ebenso am Herzen wie eine abwechslungsreiche, kluge Gestaltung der Programme über Epochen und Stile hinweg.
Im April 2022 wird die Debüt-CD des ARUNDOSquintetts – unterstützt durch ein Stipendium der Kunststiftung NRW – unter dem Titel Origin beim Label audite erscheinen.
In dem Konzert erklingt das „Adagio und Allegro für die Spieluhr“ von L. v. Beethoven, die „Petite Suite“ von C. Debussy, das „Quintett op. 43“ von C. Nielsen. Außerdem wird es mit dem
Werk „NGOMA“ des Komponisten Maximilian Guth eine Uraufführung geben.
Karten zum Preis von 12,- € (Schüler 6,- €) sind erhältlich beim Förderkreis Geistliche Konzerte 02831/1324709, den Buchhandlungen „Keuck“ und „Bücherkoffer“ in Geldern und an der
Abendkasse und hier im Kartenshop. Für diese Veranstaltung gilt die 2G-Regel. Einlass in die Kirche ab 16:15 Uhr.
Sonntag, 19. Dezember 2021, 17:00 Uhr
Weihnachtliche Chormusik mit dem Kammerchor "Cantus Dorsten"
Der Förderkreis Geistliche Konzerte an St. Maria Magdalena lädt am 19. Dezember, um 17.00 Uhr zu einem weiteren Konzert in die Pfarrkirche ein. Unter dem Titel „Joy tot he world“ erklingt
vorweihnachtliche und weihnachtliche Musik. Zu Gast ist der Kammerchor „Cantus Dorsten“ unter der Leitung von Dr. Hans-Jakob Gerlings.
In dem Konzert werden vornehmlich englische Komponisten wie Rutter, Willcocks, Wilberg und Britten zu hören sein.
Das zentrale Werk wird die Komposition „A ceremony of carols op. 28“ von Benjamin Britten sein.
Dieser wunderbare Zyklus ist für Chor und Harfe geschrieben. Den Harfenpart übernimmt die Harfenisten Susana Feige.
Den festlichen Abschluss des Konzertes bilden die Kompositionen „Tomorrow will be my dancing day“, „Hark“ The herald angels“ und „Ding dong merily on high“. Die weiteren Mitwirkenden bei dem
Konzert sind Pascal Friedrich (Schlagwerk) und Kantor Dieter Lorenz, Orgel. Karten zum Preis von 12,- € (Schüler 6,- €) sind erhältlich beim Förderkreis Geistliche Konzerte 02831/1324709, den
Buchhandlungen „Keuck“ und „Bücherkoffer“ in Geldern und an der Abendkasse. Für diese Veranstaltung gilt die 2G-Regel. Einlass in die Kirche ab 16:15 Uhr.
Goldbergvariationen in der Pfarrkirche
Am 3. Dezember 2021, um 19.00 Uhr lädt der Förderkreis der Geistlichen Konzerte zu einem besonderen Konzert ein. Kantor Dieter Lorenz wird an diesem Abend die Goldberg-Variationen von Johann
Sebastian Bach auf der Orgel spielen. Die Goldberg-Variationen sind ein Werk Johann Sebastian Bachs (BWV 988), das im von Bach selbst veranlassten Erstdruck aus dem Jahr 1741 als
Clavierübung-Aria bestehend in einer Aria mit verschiedenen Veränderungen vors Clavicimbal mit 2 Manualen bezeichnet wurde. Die Benennung nach Johann Gottlieb Goldberg entstand posthum aufgrund
einer Anekdote.
Die Goldberg-Variationen stellen einen Höhepunkt barocker Variationskunst dar. Das Werk zeichnet sich durch einen planvollen Gesamtaufbau mit regelmäßig eingefügten, in den Oberstimmen streng
kanonischen Sätzen aus. Den inneren Zusammenhang der Variationen untereinander liefert das gemeinsame Bassthema. Jeder Einzelsatz besitzt einen eigenen Charakter. Die Haupttonart ist G-Dur.
Die genaue Entstehungszeit des Werkes ist unbekannt. Es wurde im Herbst 1741 in Nürnberg von Balthasar Schmid (1705–1749) gestochen und verlegt. Bachs Autograph existiert nicht mehr. Große
Beachtung fand daher ein 1975 aufgefundenes, einwandfrei Bach zuzuschreibendes Handexemplar des Erstdruckes, das neben kleinen Korrekturen auch 14 Kanons in Bachs Handschrift enthält.
Der Name Goldberg-Variationen (auch Goldberg’sche Variationen) etablierte sich erst im Laufe des 19. Jahrhunderts. Er wurde nach einem anekdotischen Bericht in Johann Nikolaus Forkels über Johann
Sebastian Bachs Leben, Kunst und Kunstwerke von 1802 gebildet. Laut Forkel sei Bachs Aria mit verschiedenen Veränderungen für den russischen Gesandten am Dresdner Hof, den mit der Familie Bach
befreundeten Grafen Hermann Carl von Keyserlingk, verfasst worden. Der in dessen Diensten stehende Cembalist Johann Gottlieb Goldberg, ein hochbegabter Schüler Wilhelm Friedemann Bachs und Johann
Sebastian Bachs, sollte dem Grafen daraus vorspielen:
„Einst äußerte der Graf gegen Bach, dass er gern einige Clavierstücke für seinen Goldberg haben möchte, die so sanften und etwas muntern Charakters wären, dass er dadurch in seinen
schlaflosen Nächten ein wenig aufgeheitert werden könnte. Bach glaubte, diesen Wunsch am besten durch Variationen erfüllen zu können, die er bisher, der stets gleichen Grundharmonie wegen, für
eine undankbare Arbeit gehalten hatte.“
Dieser Bericht geht wahrscheinlich auf Informationen der beiden ältesten Bachsöhne zurück. Eine weitere Quelle wurde nicht aufgefunden. Zwei wichtige Argumente lassen am Wahrheitsgehalt des
Berichts zweifeln: Die gedruckte Fassung der Variationen enthält einerseits keine Widmung, etwa eine förmliche Widmung an Keyserlingk. Zum anderen war Johann Gottlieb Goldberg 1740 erst 13 Jahre
alt und damit technisch kaum in der Lage, dieses anspruchsvolle Werk adäquat zu bewältigen.
Bei den Goldbergvariationen handelt es um ein Werk mit ausgesprochen großen Herausforderungen für den Musiker. Das wunderbare an der Fassung für die Orgel ist, dass jede Variation mit einer
anderen Klangfarbe erklingt. Durch die Vorzüge der Beleuchtungsanlage der Gelderner Pfarrkirche wird jede Variation in einem anderen Licht erscheinen. So verspricht das Konzert zu einem
abwechslungsreichen Erlebnis zu werden. Außerdem werden zwei große Monitore den Blick auf den Spieltisch ermöglichen
Karten zum Preis von 10,- € (Schüler 5,- €) sind erhältlich beim Förderkreis Geistliche Konzerte 02831/1324709, den Buch-handlungen „Keuck“ und „Bücherkoffer“ in Geldern und an der Abendkasse.
Für diese Veranstaltung gilt die 2G-Regel. Einlass in die Kirche ab 18:30 Uhr.
Pergolesi Stabat mater in der Pfarrkirche
Vielleicht haben Sie sich schon für die kommenden Konzerte angemeldet. Die momentane Situation erlaubt uns jedoch die Beschränkungen der Besucherzahl
aufzuheben. Es gilt bei unseren Veranstaltungen die 3-G-Regel. Aus diesem Grund schicken wir Ihnen in gewohnter Form die Eintrittskarten für nächsten beiden Konzerte zu. Wir würden uns freuen,
wenn wir Sie zu diesen Veranstaltungen begrüßen dürfen.
Pergolesi „Stabat mater“ am 21. November um 17.00 Uhr in der Pfarrkirche
Der Förderkreis der Geistlichen Konzerte an St. Maria Magdalena Geldern lädt am 21. November, um 17:00 Uhr zu einem besonderen Konzert ein. Im Mittelpunkt
des Konzertes steht die wunderbare Vertonung des „Stabat mater“ von Giovanni Battista Pergolesi (1710-1736).
Pergolesi komponierte sein „Stabat mater“ im Auftrag einer neapolitanischen adligen Laienbruderschaft. Der frühe Tod des mit 26 Jahren verstorbenen
Pergolesi führte in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts zu einer verstärkten Nachfrage nach seinen Werken. In den folgenden 50 Jahren wurde das Stabat mater zu einem der meist nachgedruckten
Werke des Jahrhunderts, und unter Pergolesis Namen wurden zahlreiche Fälschungen herausgegeben. Von den 148 Kompositionen in der ersten Gesamtausgabe seiner Werke gelten heute nur noch 30 als
echt. Hingegen ist die Echtheit des Stabat mater unzweifelhaft, da sich ein Manuskript in Pergolesis Handschrift erhalten hat.
In dem Konzert wird außerdem die Kantate „Ich armer Mensch, ich Sündenknecht“, BWV 55 von Johann Sebastian Bach erklingen. Sie ist für Tenorsolo und
Orchester komponiert. Zudem wird das Doppelkonzert für Violine und Oboe, BWV 1060 von Johann Seb. Bach aufgeführt.
Die Jahresreihe der Geistlichen Konzerte an St. Maria Magdalena setzt sich am 10. Oktober 2021, um 17:00 Uhr fort. Es erklingt Musik für Violine und Orgel.
Die Ausführenden sind die Geigenvirtuosin Katarina Bassez aus Antwerpen, die schon mehrfach hier in Geldern mit ihrem Spiel das Publikum begeistert hat. Begleitet wird sie in dem Konzert
von Kantor Dieter Lorenz an der Orgel.
Katarina Bassez wurde in Brügge geboren und begann ihr Studium der Violine im Alter von 6 Jahren. Im Alter von 14 Jahren gewann sie den „Charles de Bériot“-Wettbewerb in Brüssel. Nach
Unterricht bei Henry Raudales studierte sie Violine in London. Während dieser Zeit spielte sie viele Konzerte in den wichtigen Musikhauptstädten Europas. In der internationalen Presse wurde sie
für ihren warmen Ton, ihre Virtuosität und ihren sensiblen Ansatz gelobt. Sie unternimmt regelmäßig Reisen nach Lateinamerika, wo sie die Konzerte von Bruch, Brahms, Tschaikowsky u. a. mit
verschiedenen Orchestern spielte. Sie war Konzertmeisterin des belgischen Kammerorchesters „Celestial Consort“, mit dem sie ihre erste Soloaufnahme einspielte. 2003 entstand eine CD mit ihrem
Ehemann Henry Raudales mit virtuosen Violinduos. Im Jahr 2006 gründete sie zusammen mit Henry Raudales das Kammerorchester „Camerata Enkabara“ und zukünftige Konzerte führen sie neben
europäischen Metropolen nach Russland und Lateinamerika.
In dem Konzert werden Werke von Mozart, Bach und Rheinberger gespielt. Zudem erklingt im „Jahr der Orgel“ eine Bearbeitung des „Abendsegen“ von Engelbert Humperdinck aus der Oper „Hänsel
und Gretel“.
Wegen der besonderen Situation gibt es keine Eintrittskarten bei den bekannten Vorverkaufsstellen. Wer gerne das Konzert besuchen möchte, meldet sich bitte per Mail an
kantorlorenz@online.de oder per Telefon (02831/1324709). Es gilt die 3G-Regel (geimpft, getestet oder genesen). Dort können die Kartenwünsche mit Nennung von Name und Adresse (Preis 12,-
Euro/Schüler und Studenten 6,- Euro) angegeben werden. Ein Anrufbeantworter steht auch zur Verfügung. Die Verantwortlichen des Förderkreises setzen sich dann mit den Kartenbestellern in
Verbindung. So ist die Nachverfolgbarkeit der Konzertbesucher geregelt. Die Bezahlung der Eintrittskarten erfolgt per Rechnung mit anschließender Überweisung oder an der Abendkasse.
Konzert am 4. Oktober 2020, 17.00 Uhr
Die Jahresreihe der Geistlichen Konzerte an St. Maria Magdalena wird am 4. Oktober 2020, um 17.00 Uhr fortgesetzt. Wir freuen uns, dass es in diesen
schwierigen Zeiten möglich ist, wieder ein Konzert anzubieten.
In dem Konzert am 4. Oktober werden die „Neun deutschen Arien“ von Georg Friedrich Händel erklingen.
Die Ausführenden sind:
Maria Regina Heyne, Sopran
Anke Becker, Violine
Helga Löhrer, Violoncello
Dieter Lorenz, Continuo
Diese wunderschönen Arien sind wahre Kleinode der Barockmusik. Sowohl die Texte als auch Händels Vertonung stehen dabei charakteristisch an der Wende vom Barock im engeren Sinne hin zum
Zeitalter der Aufklärung, bzw. dessen erster Phase, der Empfindsamkeit: Der Mensch entdeckt in der in sich ruhenden Schönheit der Natur die Spur Gottes und dankt dem Schöpfer mit Lob und Preis,
mal heiter-fröhlich, mal innig-kontemplativ. Mit den Ausführenden hat der Förderkreis der Geistlichen Konzerte ein hochkarätiges Ensemble nach Geldern eingeladen.
Natürlich kann der Förderkreis die Konzerte nicht in der gewohnten Weise durchführen und ist verpflichtet sich nach den Auflagen des Landes NRW und des Bistum Münster zu verhalten. Dabei
stehen die Hygieneauflagen und die Nachverfolgbarkeit der Besucher im Mittelpunkt. Auf jeden Fall ist auch das Abstandhalten der Konzertbesucher durch einen Sitzplan gewährleistet.
Wegen der besonderen Situation gibt es keine Eintrittskarten bei den bekannten Vorverkaufsstellen. Wer gerne das Konzert besuchen möchte, meldet sich bitte per Mail an
kantorlorenz@online.de oder per Telefon (02831/1324709). Dort können die Kartenwünsche mit Nennung von Name und Adresse (Preis 14,- Euro/Schüler und Studenten 7,- Euro) angegeben werden. Ein
Anrufbeantworter steht auch zur Verfügung. Die Verantwortlichen des Förderkreises setzen sich dann mit den Kartenbestellern in Verbindung. So ist die Nachverfolgbarkeit der Konzertbesucher
geregelt. Die Bezahlung der Eintrittskarten erfolgt per Rechnung mit anschließender Überweisung oder an der Abendkasse.
Anke Becker, Violine
Maria Regina Heyne, Sopran
Dieter Lorenz, Continuo
Helga Löhrer, Violoncello
Musik für Sopran und Orgel
Ekaterina Korotkova
Herzlich laden wir Sie zum nächsten Konzert innerhalb der Jahresreihe der Geistlichen Konzerte an St. Maria Magdalena am 1. März um 17.00 Uhr ein.
Auf dem Programm steht Musik für Sopran und Orgel. Der Förderkreis freut sich, die beiden Künstler Ekaterina Korotkova (Sopran) und den Weseler Domorganisten Ansgar Schlei zu Gast zu haben.
In dem Konzert erklingen Marianische Gesänge aus drei Jahrhunderten von den Komponisten Cherubini (Ave Maria), Pietro Terziani (Salve Regina), Schuber und Mendelssohn (Salve Regina) und Alain und
Rheinberger (Ave Maria).
Ekaterina Korotkova studierte in Mailand Gesang und absolvierte ihr Studium im Fach Barockoper in der Rolle der Morgana aus Händels „Alcina“ mit Auszeichnung. Nach ihrem Studium folgten
Konzertengagements in ganz Italien und in Deutschland. Internationale Anerkennung erhielt Ekaterina Korotkova neben ihrer Konzerttätigkeit durch mehrere erste Preis bedeutender internationaler
Wettbewerbe.
Ansgar Schlei studierte evangelische Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Seit 2006 ist er Kantor am Willibrordi-Dom in Wesel und Kreiskantor im Kirchenkreis Wesel
der Evangelischen Kirche im Rheinland. Seine Konzerttätigkeit führt ihn durch ganz Deutschland und ins benachbarte Ausland. Mehrere CD-Produktionen dokumentieren seine umfangreiche künstlerische
Tätigkeit.
Karten zum Preis von 12,- Euro (Schüler und Studenten 6,- Euro) sind erhältlich bei den Buchhandlungen „Keuck“ und „Bücherkoffer“ in Geldern sowie an der Abendkasse.
Eröffnungskonzert 51. Jahresreihe
Konzert für Harfe und Orgel am 2.2.2020, um 17.00 Uhr
Herzlich laden wir Sie zum Auftaktkonzert der 51. Konzertjahresreihe der Geistlichen Konzerte an St. Maria Magdalena am 2. Februar um 17.00 Uhr ein.
Auf dem Programm steht Musik für Harfe und Orgel. Der Förderkreis freut sich sehr die junge Harfenistin Zoë Knoop verpflichten zu können. Den Orgelpart bei dieser reizvollen
Klangkombination übernimmt Kantor Dieter Lorenz.
Zoë Knoop (1994, Niederlande) begann das Harfenspiel im Alter von 11 Jahren. 2019 schloss sie ihr Masterstudium an der Hochschule für Musik Detmold bei Prof. Godelieve Schrama ab.
Sie belegte mehrere Meisterkursen bei u.a. Masumi Nagasawa, Frédérique Cambreling, Sivan Magen, Alice Giles, Andrew Lawrence King und Catherine Beynon, die ihre Ausbildung ergänzten. 2015
wirkte sie bei der Aufführung des Harfenkonzertes des niederländischen Komponisten Roel van Oosten durch das Studentenorchester Nijmegen als Solistin mit, sowie 2017 in dem Konzert für Flöte,
Harfe und Orchester von Mozart, mit ihrer Duopartnerin Maartje Valk und dem Oost-Nederlands Symfonieorkest. In den vergangenen Jahren spielte sie mit dem Mondsand Quartett mehrere
Uraufführungen des Komponisten Matthias Bonitz ein. Die CD’s erschienen beim Label Encora. Neben Kammermusikkonzerten mit ua dem Neuen Salontrio, spielt sie regelmäßig bei
verschiedenen Orchestern im In- und Ausland (Arnheimer Philharmonikern, Orkest van het Oosten, Staatsorchester Braunschweig, Estnischen National Symfonieorchester). In der Spielzeit 2017/2018 war
sie als Akademistin bei den Duisburger Philharmonikern tätig. Seit 2016 verbindet Zoë Knoop eine enge künstlerische Verbinung mit dem Autor, Rezitator und Regisseur Jörg Maria Welke. Für seine
Produktionen ‘Farben einer Nacht’ und ‘Ich bin’s - Eine lyrisch mysikalische Hommage an Blixa Bargeld’ steuerte sie die musikalischen Konzepte bei. Zoë spielt eine Salvi Iris aus 2017, finanziert
mit Hilfe vom “Stichting Eigen Muziekinstrument, Niederlande. In dem Konzert erklingen Werke von Händel, Bach, Piazza, Guissani, Terreni und Hasselmans.
Karten zum Preis von 12,- Euro (Schüler und Studenten 6,- Euro) sind erhältlich bei den Buchhandlungen „Keuck“ und „Bücherkoffer“ in Geldern sowie an der Abendkasse.
Weihnachtskonzert am 15. Dezember 2019
Das Abschlusskonzert der 50. Jahresreihe der geistlichen Konzerte an St. Maria Magdalena findet am 15. Dezember um 17.00 Uhr in der Gelderner Pfarrkirche statt. Auf dem Programm stehen
weihnachtliche Kompositionen. Zu Beginn erklingt das „Magnificat B-Dur“ von Francesco Durante (1684-1755). Des weiteren wird die Motette „Das neugeborne Kindelein“ von Dietrich Buxtehude
(1637-1707) aufgeführt. Höhepunkt und Abschluss des Konzertes ist „Die Weihnachtsgeschichte“ von Arnold Melchior Brunckhorst (1675-1725). Die Ausführenden sind die Mitglieder des Ensembles
transparent mit Maria Regina Heyne (Sopran), Louise Rijs (Alt), Martin Endrös (Tenor), Dieter Lorenz (Bariton) und Jessica Bücker (Continuo). Die instrumentale Begleitung mit Streichern und
Trompeten übernehmen Musiker der Duisburger Philharmoniker mit Anke Becker als Konzertmeisterin.
Karten zum Preis von 12 Euro (Schüler/Studenten 6 Euro) sind erhältlich beim Förderkreis Geistliche Konzerte (02831/1324709), de Buchhandlungen Keuck und Bücherkoffer und natürlich an der
Abendkasse.
24. November 2019, um 17.00 Uhr
Mendelssohns Oratorium "Elias" in der Pfarrkirche
Felix Mendelssohn Bartholdy sah im Propheten Elias einen „durch und durch Propheten, (...) stark, eifrig, aber wohl auch bös und
zornig und finster” - eine große, charakterstarke Persönlichkeit, wie Mendelssohn sie sich vielleicht auch für seine Zeit wünschte. Gern hätte Mendelssohn, der in seinem relativ kurzen
38-jährigen Leben eine Vielzahl an Orchester-, Kammermusik- und Vokalwerken komponiert hat, auch eine Oper geschrieben. Jedoch fand er nie einen geeigneten Opernstoff oder ein
gutes Libretto. In der Geschichte des Propheten Elias steckt viel Dramatik - vom grausamen Fluch des Elias über die wunderbare Heilung des Knaben bis zur Gotteserscheinung und Elias’ Himmelfahrt.
Mendelssohn vertonte den Stoff zwar als Oratorium, also nichtszenisch und natürlich angelehnt an die großen Oratorien der Vorbilder Bach und Händel, aber seine musikalische Gestaltung trägt
stellenweise opernhaft-dramatische Züge. Er veränderte die biblische Textvorlage zu Gunsten szenischer Dramatik, schuf innermusikalische Bezüge durch Motive, die immer wieder auftauchen und
zeigt sich als Meister musikalischer Klangfarben und Stimmungen. So wurde Mendelssohns zweites Oratorium später zuweilen als seine
„Ersatzoper” bezeichnet.
Die Gelderner Aufführung des Oratoriums ist hochkarätig besetzt. Der in Geldern geborene Bassist Guido Jentjens wird die
Titelpartie des "Elias" singen. Er ist ein gern gesehener Gast in verschiedenen Opernprodutionen, vor allem im Strauss - und Wagnerfach. Als weitere Solisten sind Ruth Weber (Sopran), Christa
Bonhoff (Alt) und Dantes Diwiak (Tenor) verpflichtet. Das sinfonisch angelegte Orchester besteht aus Mitgliedern der Duisburger Philharmoniker mit Anke Becker als Konzertmeisterin.
Karten zum Preis von 18.- Euro (Schüler/Studenten 10,- Euro) sind erhältlich beim Förderkreis Geistliche Konzerte, hier im Kartenshop, bei den Buchhandlungen "Keuck" und "Bücherkoffer" in Geldern
sowie an der Abendkasse. Ein ausführliches Programmheft zum Preis von 1,- Euro wird an der Tageskasse angeboten.
Die Kirche wird am Aufführungstag um 16.15 Uhr geöffnet. Die Plätze können frei gewählt werden. Durch zwei große Monitore ist auch
von jedem Platz aus die Sicht auf die Ausführenden gewährleistet.
Ruht Weber, Sopran
Christa Bonhoff Alt
Dantes Diwika, Tenor
Guido Jentjens, Bass
Rheinsiche Post vom 27.9.2019
Rheinische Post vom 24. September 2019
Zartgefühl, Leidenschaft und Virtuosität
„Musica cum Amicis“: Viel Beifall für Maximilian Zelzner (Flöte), Gerhard Schnitzler (Oboe) und Dieter Lorenz (Orgel).
VON UDO SPELLEKEN
GELDERN | „Musica cum Amicis“ nannten die drei befreundeten Musiker Maximilian Zelzner (Flöte),
Gerhard Schnitzler (Oboe) und Kantor Dieter Lorenz (Orgel) ihr Konzert, das in der Jubiläumsreihe in dieser Formation Premiere
hatte.
Die nicht alltägliche Kombination aus Flöte, Oboe und Orgel ließ eine interessante kreative Variante erwarten. Die zu Beginn vom
Altarraum mit der Kastenorgel begleitete viersätzige „Triosonate C-Dur“ von Johann Joachim Quantz lebte von ihren stark unterschiedlichen
Charakteren. Sie erreichte im Zusammenwirken mit der Oboe eine besonders lebendige Vielzahl an Klangfarben und Stimmungen, nicht zuletzt
auch bedingt durch Quantz‘ spannungsvolle Harmonik. Flötist und Oboist wussten alle Möglichkeiten der Instrumente auf das Vorzüglichste zu
präsentieren.
Als Meister der Mannheimer Schule verband Franz Xaver Richter Stilmerkmale des Barocks mit galanten Elementen. Sein „Trio G-Dur für
Flöte, Oboe und Basso continuo“ strahlte ein angenehm entspanntes, warmes Musizieren aus. Dies verlieh dem Werk einen lichtdurchfluteten
Charme mit liebenswürdigem Tonfall, herrlich phrasiert und weit ausladend ausmusiziert. Die „Fantasie und Fuge g-moll, BWV 542“ von Johann
Sebastian Bach setzt sich aus drei sehr leidenschaftlichen rezitativischen Hauptteilen und zwei elegisch expressiven Zwischensätzen
zusammen. Dieter Lorenz spielte dieses imposante, akkord- und bassgestützte Werk mit viel Leidenschaft und Virtuosität, arbeitete in
diesem Orgelsolo die Harmonik in den Modulationen, chromatischen Rückungen originell heraus und ließ aufgestaute Energien im
dynamischen Crescendo abfließen.
Dieterich Buxtehudes „Präludium D-Dur, BuxWV 139“ erklang eher spielerisch, ohne pompösen Vortragsstil. Die musikalische
Schönheit dieses Stückes lag in seiner subtilen, filigranen Struktur verborgen. Lorenz’ stilkundiges Spiel überzeugte hierbei voll und ganz.
Er meisterte die hohen spieltechnischen Anforderungen souverän, Tempo- und Registerwahl waren stimmig. Buxtehudes Orgelmusik erfuhr
eine ihrer hohen kompositorischen Qualität adäquate Wiedergabe.
Von Carl Philipp Emanuel Bach stammte die abschließende „Triosonate d-moll für Flöte, Oboe und Basso continuo“. Die bestens
aufeinander abgestimmten Musiker bewiesen Einfühlungsvermögen und Zartgefühl gegenüber der unverwechselbaren und für das Zeitalter
der Empfindsamkeit so charakteristische Musiksprache.
Musica cum Amicis
22. September 2019, um 17.00 Uhr
Das Jubiläumsjahr der Geistlichen Konzerte an St. Maria Magdalena Geldern wird am 22. September 2019, um 17.00 Uhr fortgesetzt. Musica cum amicis, so ist der
Titel des Konzertes. Die Ausführenden sind Gerhard Schnitzler (Oboe), Maximimilan Zelzner (Flöte) und Kantor Dieter Lorenz (Orgel). Die Kombination Flöte, Oboe und Orgel erklingt innerhalb der
Konzertjahresreihen zum ersten Mal. Seit 1986 arbeitet Kantor Dieter Lorenz eng mit den Musikern Maximilian Zelzner (Flöte) und Gerhard Schnitzler (Oboe) zusammen und ist mit beiden
freundschaftlich verbunden. In der Jubiläumsreihe treffen die drei Musiker zum ersten Mal zusammen und es gibt ein „Musizieren unter Freunden“. In dem Konzert erklingen Werke von Bach, Telemann
und Quantz.
Gerhard Schnitzler stammt aus Dießen am Ammersee. Seine Schulzeit absolvierte er bei den Regensburger Domspatzen, wo er auch den ersten Oboenunterricht
erhielt. Danach studierte er an der Musikhochschule München bei Prof. Manfred Clement und in Berlin bei Lothar Koch. Seit 1983 ist er Solo-Oboist der Essener Philharmoniker.
Maximilian Zelzner studierte Querflöte an der Folkwanghochschule Essen bei Prof. M. Rütters und machte 1994 seinen Abschluss mit der Künstlerischen
Reifeprüfung. Nebenher nahm er Unterricht u.a. bei Andreas Blau, Andrea Lieberknecht, Dejan Gavric und Markus Hufschmid sowie im Anschluss an sein Studium bei Michael Faust. Er erhielt
Engagements als Flötist u.a. an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf/Duisburg, bei den Niederrheinischen Sinfonikern Krefeld/Mönchengladbach, der Philharmonia Hungarica Marl, der Rheinischen
Philharmonie Koblenz und der Sinfonietta Köln. Seine rege Konzert- und Studiotätigkeit in den Bereichen Klassik, Jazz und Weltmusik führten ihn zu Gastspielen u.a. in die Berliner Philharmonie
und den Münchener Gasteig sowie nach Frankreich, Polen, die Niederlande und Großbritannien
DIETER LORENZ wurde 1963 in Bad Wildungen geboren und studierte Kirchenmusik am St. Gregoriushaus in Aachen. Seine Lehrer waren Viktor Scholz (Orgel) und
Rudolf Dohm (Klavier). Nach dem Kantorenexamen übernahm er 1986 die Kirchenmusikerstelle an St. Maria Magdalena Geldern.
Es folgte gleichzeitig ein Studium im Hauptfach Orgel an der Musikhochschule Köln bei Viktor Scholz. Nach der künstlerischen Reifeprüfung 1989 "mit
Auszeichung" absolvierte er 1991 das Konzertexamen.
Karten zum Preis von 10,- Euro (Schüler und Studenten 5,- Euro) sind erhältlich bei den Buchhandlungen „Keuck“ und „Bücherkoffer“ in Geldern sowie an der
Abendkasse.
Feierliches Pfingsthochamt am 8. Juni
Maria Regina Heyne, Sopran
Am Samstag, 8. Juni wird der Gottesdienst um 17.00 Uhr in besonders festlicher Weise gestaltet. Es erklingt die „Cäcilienmesse“ von Charles Gounod
(1818-1893).
Die Cäcilienmesse ist wohl das bekannteste kirchenmusikalische Werk von Charles Gounod. Er komponierte sie im Alter von 37 Jahren. Sie ragt aus seinen
übrigen Messen durch ihre ausgesprochen üppige Orchesterbegleitung hervor, während die meisten anderen Messen Gounods neben den Sängern höchstens eine Orgel benötigen.Die Cäcilienmesse wurde am
22. November 1855, dem Jahrestag der Hl. Cäcilia, in St-Eustache de Paris uraufgeführt. Der damals ebenfalls anwesende Komponist Camille Saint-Saëns schrieb später: „Die Aufführung der
Cäcilienmesse rief eine Art Benommenheit hervor. Diese Einfachheit, diese Größe, dieses reine Licht, das sich über die Musikwelt wie eine Dämmerung breitete, setzte die Leute sehr in Erstaunen:
Man fühlte, dass hier ein Genie tätig gewesen war ... glänzende Strahlen gingen von dieser Messe aus ... zunächst war man geblendet, dann berauscht und schließlich überwältigt.“Noch zu Lebzeiten
Gounods erschienen zahlreiche Ausgaben und Bearbeitungen der Messe, was ein Hinweis auf die große Popularität des Werkes ist.
Die Ausführenden sind Maria Regina Heyne (Sopran), Martin Endrös (Tenor), Guido Jentjens (Bass), Chor und Schola an St. Maria Magdalena, Mitglieder der
Duisburger Philharmoniker mit Anke Becker als Konzertmeisterin. Die Gesamtleitung liegt in den Händen von Kantor Dieter Lorenz.
Der Förderkreis der Geistlichen Konzerte möchte mit diesem Hochamt seine Freude und seinen Dank für das 50jährige Bestehen zum Ausdruck
bringen.
Herzliche Einladung an alle, diesen festlichen Gottesdienst mitzufeiern.
Konzert für zwei Orgeln
Hans-Jakob Gerlings und Dieter Lorenz
Das Jubiläumsjahr der Geistlichen Konzerte an St. Maria Magdalena Geldern wird am 5 Mai 2019, um 17.00 Uhr fortgesetzt. Musik für zwei Orgeln
steht auf dem Programm. Die Ausführenden sind Dr. Hans Jakob Gerlings (Chororgel) und Kantor Dieter Lorenz (Hauptorgel). Es handelt sich um eine sehr seltene Klangkombination. In Geldern gibt es
den glücklichen Umstand, dass es zwei Instrumente in der Pfarrkirche gibt. Beide Orgeln sind wunderbar aufeinander abgestimmt und durch die flexible Position der Chororgel ist ein Zusammenspiel
überhaupt erst möglich. In dem Konzert erklingen sehr reizvolle Werke von Soler, Piazza, Terreni, Blanco und anderen Komponisten. Wir freuen uns, dass wir Hans-Jakob Gerlings für das Konzert
gewinnen konnten, der schon seit mehr als 25 Jahren mit Kantor Dieter Lorenz freundschaftlich verbunden ist.
Hans-Jakob Gerling, geboren in Aldekerk am Niederrhein, studierte Kirchenmusik in Aachen. Nach dem Abschluss des A-Examens schloss sich ein weiteres
Studium am Institut für Alte Musik der Hochschule der Künste in Bremen an. Als Organist und Cembalist tritt er in verschiedenen Ensembles für Alte Musik auf. Sein Ensemble „Ventus Zyphyrus“
gewann im Juni 2002 den 1. Preis beim „Alte-Musik-Treff“ in Berlin. Seit Augsut 2001 ist er Kantor an der Stadtpfarrkirche St. Agatha in Dorsten.
Karten zum Preis von 10,- Euro (Schüler und Studenten 5,- Euro) sind erhältlich bei den Buchhandlungen „Keuck“ und „Bücherkoffer“ in Geldern sowie
an der Abendkasse.
Im Jubiläumsjahr der Geistlichen Konzerte an St. Maria Magdalena Geldern ist am 17. März um 17.00 Uhr der Mädchenchor vom Essener Dom zu Gast. Schon in den vergangenen Konzerten konnte dieses
hervorragende Vokalensemble die Zuhörer in besonderer Weise beeindrucken.
Der KONZERTCHOR MÄDCHENCHOR AM ESSENER DOM wurde im Jahr 2015 als 4. Stufe in der Struktur Mädchenchores gegründet:
Anders als Vor-Chor, B-Chor und A-Chor probt diese Gruppe nicht regelmäßig zwei Mal pro Woche, sondern in Form von Intensiv-Arbeitsphasen am Freitagabend und samstags. Auf diese Weise bietet der
KONZERTCHOR MÄDCHENCHOR AM ESSENER DOM über die älteren Sängerinnen des A-Chores hinaus auch den ehemaligen Sängerinnen, die auf Grund eine Studiums, einer Berufsausbildung oder auch eines
bereits beginnenden Berufsalltags nicht in der Lage sind, regelmäßig wöchentlich an Proben teilzunehmen, die Chance, weiterhin Chormusik auf sehr hohem Niveau zu machen.
Sein Debut gab der Chor mit dem Release-Konzert „GOTT IST DAS LICHT“ anlässlich der Präsentation der CD ´Weg zum Licht´ am 28. Januar 2015, ein weiteres Konzert folgte als Benefizkonzert des
Lions-Clubs Mülheim-Hellweg im März. Im September 2015 und 2017 war der Chor zur chor.com nach Dortmund eingeladen. Im Oktober 2015 hat er im Rahmen des Festivals NOW ! gemeinsam mit dem
Schlagzeug-Ensemble Splash ein Konzert mit zeitgenössischer Musik im Essener Dom gestaltet. Seitdem hat der Chor Der MÄDCHENCHOR AM ESSENER DOM wurde im Herbst 1992 auf Wunsch des Essener
Domkapitels von Raimund Wippermann gegründet. Im Laufe der Jahre seiner Arbeit hat sich der noch junge Chor zu einem Ensemble mit hoher Qualität und einem eigenen Profil entwickelt, das aus der
Essener Dommusik und dem kulturellen Leben der Stadt nicht mehr wegzudenken ist.
In dem Konzert erklingen Werke von Tallis, Brahms, Poulenc, Nysteht, Duruflé und anderen Komponisten. Unter der hervorragenden Leitung von Professor Raimund Wippermann und der Begleitung an der
Orgel mit dem jungen renommierten Domorganisten des Essener Domes Sebastian Küchler-Blessing verspricht dieses Konzert ein besonderes Ereignis zu werden.
Karten zum Preis von 12,- Euro (Schüler und Studenten 6,- Euro) sind erhältlich bei den Buchhandlungen „Keuck“ und „Bücherkoffer“ in Geldern sowie an der Abendkasse.
Märchen am 23./24. März 2019
"Peterchens Mondfahrt"
Nun schon seit über dreißig Jahren hebt sich der Vorhang in der Aula des Lise-Meitner-Gymnasiums, wenn der Kinderchor von St. Maria Magdalena Geldern sein jährliches Märchenspiel aufführt. Die
über 70 Kinder des Chores sind mit großem Eifer bei der Sache und fiebern den Aufführungen entgegen.
In diesem Jahr wird das wunderschöne Märchen „Peterchens Mondfahrt“ aufgeführt, das von Gerd von Bassewitz geschrieben wurde.In einer besonders kindgerechten Version stammen bei der Gelderner
Aufführung die Dialogtexte von Birgit Lorenz und die Lieder von Kantor Dieter Lorenz. Mit großartigen Kostümen, farbigen Bühnenkulissen und vielen Spezialeffekten verspricht die Aufführung sehr
spannend zu werden. Die Geschichte des Märchens beginnt im Kinderzimmer von Peter und Anneliese, die dort den Maikäfer Sumsemann entdecken.
Der Maikäfer Sumsemann hat nur fünf Beinchen. Das sechste Bein wurde versehentlich von der Nachtfee auf den Mond gezaubert. Nun will der Maikäfer mit Hilfe der beiden Geschwister Peterchen und
Anneliese sein Beinchen von dort zurückholen. Auf ihrem abenteuerlichen Weg zum Mond erleben die drei Freunde viele spannende Abenteuer, begegnen bei der Sternenwiese dem Sandmann, treffen beim
Fest der Königin der Nacht auf merkwürdige Gestalten und gelangen schließlich zur Weihnachtswiese und
helfen dort dem überforderten Weihnachtsmann bei der Arbeit. Peterchens Mondfahrt ist ein großartiger Klassiker der Kinderliteratur, der Mädchen und Jungen mitnimmt auf eine fantastische
Traumreise.
Die Aufführungen sind am Samstag, 23. März, um 15.00 Uhr und am Sonntag, 24. März um 14.00 Uhr und 16.30 Uhr in der Aula des Lise-Meitner-Gymnasium in Geldern. Karten zum Preis von 4,- Euro gibt
es bei den Gelderner Buchhandlungen „Keuck“ und „Bücherkoffer“ sowie an der Tageskasse. An beiden Tagen ist im Eingangsbereich des Gymnasiums eine Cafeteria geöffnet, in der frischgebackene
Waffeln und Kaffee angeboten werden.
Eröffnungskonzert mit Mark Heines
Das Eröffnungskonzert der Jubiläumsjahresreihe findet am 10. Februar 2019, um 17.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Maria Magdalena Geldern statt. Zu
Gast ist der Tenor Mark Heines, der von Kantor Dieter Lorenz an der Orgel begleitet wird. Mark Heines hat das Gelderner Publikum als Solist im Bachschen Weihnachtsoratorium und in Haydns
Schöpfung in besonderer Weise beeindruckt. Mit einem Soloprogramm mit Werken von Bach, Saint-Saëns, Mendelssohn und Brezina, verspricht dieses Konzert als Auftakt der Jubiläumsjahresreihe ein
besonderer Hörgenuss zu werden. Mark Heines gastiert in In- und Ausland. Bei seiner Arbeit begleiten ihn sowohl Ensembles, die sich der historischen Aufführungspraxis widmen, wie die Hannoversche
Hofkapelle oder das Main-Barockorchester, aber auch Orchester mit modernem Instrumentarium, wie das Bach-Collegium Stuttgart. Mit großer Ambition tritt er bei Aufführungen zeitgenössischer
Kompositionen in Erscheinung, unter anderem als regelmäßiger Gast der Ruhrtriennale sang er in Uraufführungen und Werken von Tan Dun, Sofia Gubaidulina oder Wolfgang Rihm.
Karten zum Preis von 10,- Euro (Schüler/Studenten 5,- Euro) sind erhältlich in den Buchhandlungen "Keuck" und "Bücherkoffer" sowie an der
Abendkasse.
Der Förderkreis der geistlichen Konzerte an St. Maria Magdalena freut sich schon sehr auf sein Jubiläumsjahr 2019.
Auf den Seiten dieser Broschüre informieren wir über die Arbeit des Förderkreises.
Meister der Klarinette zu Gast in St. Maria Magdalena
Jens Thoben, Klarinette
Die Konzertbesucher der Geistlichen Konzerte erinnern sich gerne an den Klarinettisten Jens Thoben, der mit seinem wunderbaren Spiel die Zuhörer verzaubern kann. So freuen wir uns, dass es am 7.
Oktober 2018, um 17.00 Uhr ein Konzert für Klarinette und Orgel zu hören gibt. Jens Thoben studierte bei Reiner Wehle und Sabine Meyer an der Musikhochschule Lübeck sowie in München an der
Akademie des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks. Von 2001-2015 war er 1. Soloklarinettist der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf-Duisburg. Der Preisträger internationaler Wettbewerbe
trat als Solist und Kammermusiker u.a. beim Schleswig-Holstein-, Luzern- und Rheingau-Musikfestival auf. Parallel dazu ließ er sich am Lichtenberger® Institut für angewandte Stimmphysiologie
ausbilden. Er lebt als Musiker und Pädagoge in Düsseldorf und Berlin.
Eröffnet wird das Konzert mit der vor Spielfreude sprühenden „Sonate B-Dur“ von Gregorio Sciroli (1722-1781). Gefolgt von einer „Rhapasodie“ für Klarinette Solo von Willson Osborne (1906-1979)
wird dann die berühmte „Toccata und Fuge d-moll“, BWV für Orgel solo erklingen. Ein besonderes Glanzstück ist das sich anschließende „Larghetto“ aus dem Klarinettenkonzert von Wolfgang Amadeus
Mozart (1756-1791)
Mit romantischen Klängen für Klarinette und Orgel von Josef Rheinberger (1839-1901) und zwei Sätzen aus der Sonate f-moll von Johannes Brahms (1833-1879) wird das Programm fortgesetzt.
Zum Schluss erklingt mit barocker Spielfreude die „Sonate B-Dur“ HWV 357 von Georg Friedrich Händel (1685-1759)
Karten zum Preis von 12- Euro (Schüler u. Studenten 6,- Euro) sind erhältlich beim Förderkreis Geistliche Konzerte (02831/1324709) den Buchhandlungen „Keuck“ und „Bücherkoffer in Geldern und
natürlich an der Abendkasse.
Haydns "Schöpfung" am 22. April 2018
Kaum ein anderes Chorwerk ist so populär wie die „Schöpfung“ von Josef Haydn. Diese Werk erklingt am 22. April, um 17:00 in der Pfarrkirche St. Maria Magdalena Geldern
Auf dem Höhepunkt seiner kompositorischen Laufbahn gelingt es Joseph Haydn (1732-1809) mit der „Schöpfung“ ein Werk zu schaffen, das neue Maßstäbe setzte. Er räumte darin dem Chor eine deutlich
größere Bedeutung ein und ebnete so den Weg zu einem neuen Chororatorium – eine der maßgeblichen Säulen des aufstrebenden bürgerlichen Konzertlebens des 19. Jahrhunderts.
Im Frühjahr 1798 wurde die „Schöpfung“ mit sensationellem Erfolg uraufgeführt und erfuhr durch eine breite Drucklegung weite Verbreitung in ganz Europa. Auch heute noch ist die Aufführung
dieses wunderbar abwechslungsreichen Werks ein bedeutender Meilenstein im Repertoire eines Vokalchores.
Bei der Gelderner Aufführung wirken neben dem Chor an St. Maria Magdalena mit: Ruth Weber (Sopran), Mark Heines (Tenor), Joachim Höchbauer (Bass), Anke Becker (Konzertmeisterin) und
Mitglieder der Duisburger Philharmoniker. Die Gesamtleitung liegt in den Händen von Kantor Dieter Lorenz.Einlass in die Kirche ab 16:15 Uhr – freie Platzwahl. Durch Videoleinwände ist von jedem
Platz aus die Sicht auf die Ausführenden gewährleistet.
Karten zum Preis von 18,- € (Schüler 10,- €) sind erhältlich beim Förderkreis Geistliche Konzerte 02831/1324709, den Buchhandlungen „Keuck“ und „Bücherkoffer“ in Geldern und an der Abendkasse
Bericht Rheinische Post vom 20. März 2018
„Aschenputtel“ begeistert das Publikum in Geldern
Kinderchor St. Maria Magdalena brachte das Märchen auf die Bühne. Hauptdarsteller wechseln sich ab.
VON YVONNE THEUNISSEN
GELDERN Bereits seit 32 Jahren leitet Kantor Dieter Lorenz den Kinderchor St. Maria Magdalena Geldern. Bereits ebenso lange präsentiert der Chor jährlich ein
Märchen-Singspiel. Während es in den ersten Jahren im Probenraum stattfand, zog die Veranstaltung bereits vier Jahre später in die Aula des Lise-Meitner-Gymnasiums um. In
diesem Jahr stand dort das Singspiel „Aschenputtel“ auf dem Programm. Rund 60 Kinder spielten und sangen das Märchen in drei Aufführungen.
Eine Besonderheit in diesem Jahr erklärte Lorenz: „Das Stück hat nicht so viele Sprechrollen wie in der Vergangenheit und wir haben viele begabte Kinder. Darum haben
wir versucht, mehreren Kindern die Möglichkeit einer großen Rolle zu geben.“ Aus diesem Grund wechselten die fünf Hauptrollen in den drei Aufführungen. Samstag stand Aimee
Rentelmann als Aschenputtel auf der Bühne. In sieben liebevoll gestalteten Szenen betrauerte sie den Tod ihrer Mutter, wurden von der Stiefmutter (Lena Post) und den
Stiefschwestern (Theresa van Huet und Yana Bernards) schikaniert, um schließlich mit Hilfe ihrer Freunde der Tauben, Katzen und Hasen doch noch beim entscheidenden Ball den
goldenen Schuh zu verlieren und das Herz des Prinzen (Jona van Huet) zu gewinnen.
All dies wurde vom Gesang des Chores untermalt: „Ihr lieben Leute hört gut zu, erzählt wird heut ein Märchen, von Aschenputtel und Taubenpärchen und einem ganz
besonderen Schuh.“ Alle Kinder des Chores übernahmen neben dem Chorgesang auch eine Rolle im Stück. Niedliche Kostüme, detailreiche Bühnenbilder und unterhaltsame
Dialoge überzeugten am Samstag rund 800 Gäste in der ausverkauften Aula. Während die Dialogtexte von Birgit Lorenz stammten, stammten Lieder und Klavierbegleitung von
Dieter Lorenz. Zum Team der Aufführung gehörten auch Stefanie Bauer, Birgit Michels und Ursula Tebartz van Elst. Darüber hinaus arbeiteten rund 60 Helfer aus den Familien,
dem Kirchen- und dem Jugendchor mit, wie Lorenz begeistert herausstellte: „Aus der Pfarrgemeinde heraus, aus den Gruppen, versuchen wir, eine gute Vernetzung zu finden, und
das Ganze generationsübergreifend auf die Beine zu stellen.“
Hinter den Kindern lagen acht Monate Proben. Gleich 20 Kinder stammten aus der 1. Klasse und sind somit seit dem letzten Sommer neu dabei. Lorenz: „Es ist uns wichtig, dass
das ganze Konzept in Ruhe und strukturiert über die Bühne gehen kann.“ Neue Kinder seien willkommen.
Der Chor probt jeden Donnerstag außerhalb der Ferien von 15.30 Uhr bis 16.15 Uhr im Probenraum an der Pfarrkirche St. Maria Magdalena. Willkommen sind Kindern vom 1. bis
zum 7. Schuljahr.
Konzert am 18. Februar 2018, 17.00 Uhr
Der Schmerzenskuss
Das im Jahre 1682 in Glatz veröffentlichte „Grüssauer Passionsbuch“ ist eines der bedeutendsten Beispiele der Kalvarienbücher aus dem 17. Jahrhundert.
Dieses Werk ist auf Anregung des Abtes Bernard Rosa im Zusammenhang mit dem Bau des Kalvarienberges um das Zisterzienserkloster in Grüssau (Schlesien) entstanden und stellte sich als eine Art
Führer und zugleich Gebetbuch für die nach Grüssau kommenden Pilger dar.
Das Gebetbuch besteht aus 32 Stationen, die jeweils Texte und Kommentare der Passionsszenen, Gebete und ein Lied enthalten. Allen Stationen ist ein Kupferstich voran gestellt, welcher als
Ölgemälde an den jeweiligen Stationen des Kalvarienberges stand. Die Lieder sind von Johannes Scheffler (Angelus Silesius), zu denen der Kapellmeister des Breslauer Doms, Georg Joseph, die Musik
komponierte. Das Programm von Balletto Terzo enthält eine Auswahl der Lieder aus dem Grüssauer Passionsbuch mit den dazu gehörigen Texten. Die Texte werden duch den Schauspieler mit wenigen
Requisiten szenisch dargestellt und durch zeitgenössische Texte (Grimmelshausen) bzw. Schlesische Dichtung (A. Gryphius, Eichendorff) ergänzt und in ihrer äußerst bildhaften Wirkung verstärkt.
Neben den Liedern aus dem Grüssauer Passionsbuch ist mit Instrumentalsätzen von Esaias Reusner d. J. ein zeitgenössischer Komponist aus Schlesien vertreten. Die ursprünglich für Laute gesetzten
Tänze sind von Johann Georg Stanley (ebenfalls Mitglied der herzoglich-schlesischen Hofkapelle) für Streicher bearbeitet worden. Mit Heinrich Albert ist ein durch mehrere Drucke in Schlesien weit
verbreiteter Komponist des deutschen Kirchenliedes bzw. des begleiteten Sololiedes vertreten. Geistliche Instrumentalmusik der Zeitgenossen Johann Kuhnau und Heinrich Franz Biber sowie geistliche
Lieder von Johann Wolfgang Franck tragen in ihrer Dramatik zum musikalischen Spannungsbogen des Gesamtprogramms bei.
Das Programm mit Ausschnitten aus dem Grüssauer Passionsbuch illustriert so die Funktion, welche dieses Werk nach der Absicht des Stifters haben sollte: Die ‚Christliche Seele‘ , die von einem
‚Wegweiser‘ geführt wird, schaut mit Andacht auf die gerade von einem ‚innersten Herzwecker‘ gemalten Passionsepisoden.Das „Grüssauer Passionsbuch“ bildete in der Tat das Szenario eines
paratheatralischen Passionsmysteriums. Dieser Passionsweg wird von Balletto Terzo mit Musik, Text und Bild-Szene dargestellt.
Karten zum Preis von 12,- Euro (Schüler/Studenten 6,- Euro) sind erhältlich bei den Buchhandlungen "Keuck und "Bücherkoffer" und an der Abendkasse.
Vorstandswechsel im Chor an St. Maria Magdalena
Friedhelm Aengenvoort ist seit dem 9. Januar der 1.Vorsitzende
Am 9. Januar 2014 fand die Generalversammlung des Chores an St. Maria Magdalena, Geldern, statt, bei der Neuwahlen des Vorstandes anstanden. Der langjährige
1. Vorsitzende, Bernd Link, stellte nach 20-jähriger Vorstandstätigkeit sein Amt zur Verfügung. Nach dem Beschluss der Generalversammlung wurde Bernd Link zum Ehrenvorsitzenden des Chores
ernannt.
Einstimmig wurde Friedhelm Aengenvoort zum 1. Vorsitzenden gewählt und übernahm die Leitung der Versammlung. In ihren Ämtern wurden Maria Tissen (2.
Vorsitzende), Richard Wagener (Kassierer der Chorkasse) und Helga Kubon als Schriftführerin bestätigt. Kantor Dieter Lorenz bedankte sich beim gesamten Chor und besonders bei den
Vorstandsmitgliedern für die geleistete Arbeit und gab einen Ausblick auf das Chorjahr 2014.
Neue Chormitglieder sind stets herzlich willkommen. Die Proben finden donnerstags in der Zeit von 20.00 Uhr – 22.00 Uhr im Probenraum der St. Maria
Magdalenakirche statt. Weitere Informationen bei Kantor Dieter Lorenz (02831/1324709) oder Friedhelm Aengenvoort (02831/89586).
Konzertbesprechung "Alle kommen von Saba"
Dreieinigkeit mit Klangpracht gefeiert
Gregorianische Gesänge und Orgelwerke in St. Maria Magdalena Geldern. Ansgar Schlei und die Gelderner Choralschola unter Kantor Dieter Lorenz sorgen für ein
beeindruckendes Konzerterlebnis in der Pfarrkirche.
VON UDO SPELLEKEN
GELDERN Mit Gregorianischen Gesängen im Dialog mit Orgelmusik von Johann Sebastian Bach wurden die Geistlichen Konzerte an St. Maria Magdalena des Jahres 2018 in der
Pfarrkirche eröffnet. Organist Ansgar Schlei, der seit 2006 als Kantor am Willibrord-Dom in Wesel tätig ist, und die neunköpfige Choralschola an St. Maria Magdalena
gestalteten das Konzert, das vom Aufbau her dem Ablauf einer Messe entsprach.
Das glanzvolle Präludium Es-Dur BWV 552.1 von Bach, ganz auf der Höhe der formalen und tonsprachlichen Zeittendenz, verarbeitete thematische Satzkomplexe, die in formalem
Kontrast zueinander treten. Es besteht kaum ein Zweifel daran, dass Bach in Präludium und Fuge Es-Dur, die zum Abschluss des Konzerts zu hören war, die Heilige Dreieinigkeit
(Gott Vater – Gott Sohn – Gott Heiliger Geist) symbolisieren und verherrlichen wollte. Glanz und Pracht standen eindrucksvoll für die Macht und Herrlichkeit Gott Vaters. Mit
straff punktierten Rhythmen, vereint mit prachtvoller, fünfstimmiger Harmonik, ließ Schlei einen überaus majestätischen Gesamteindruck entstehen. Mit rein musikalischen,
vor allem tonsprachlichen Mitteln wurde das Wesen der Dreifaltigkeit dargestellt und ausgedrückt.
Musikalisch überzeugte die Choralschola unter ihrem Leiter Kantor Dieter Lorenz. Es gelang dem Ensemble gleich beim „Introitus“, den Zauber der Gregorianik deutlich zu
machen und die Zuhörer in seinen Bann zu ziehen. Eine klare Textverständlichkeit und angemessene dynamische Arbeit zeichnete die Singweise der neun Männer aus. Wenn sich
Phrasierung und Tempo dem Text anpassten und dadurch musikalische Besonderheiten verdeutlichten, erlebten die Zuhörer das gesungene Lob Gottes, das „Laus Dei“, im
klerikal klösterlichen Sinne mit höchstem Stellenwert.
Lorenz stellte die emotionale Bedeutung dieser Musik heraus. Die Verbindung von Text und Musik als religiöses Moment stiftete ein Hörerlebnis, in dem die Musik ihre
transzendentale Kraft manifestierte. Besonders gut gelang es der Schola, die Anfänge der jeweiligen Gesänge zu gestalten. Die ersten Töne wurden nie „angesungen“,
sondern entstanden wie von selbst und schufen eine stimmungsvolle, feierliche Atmosphäre, geprägt von einem sensiblen, klaren Klang. Eine intonatorische Sicherheit, die
dem Klangbild einen obertonreichen Glanz verlieh, verstärkte die Spannkraft und Dramatik.
Die abschließende Orgel-Fuge veranschaulichte die Trinität nicht nur durch die Dreizahl. So versinnbildlichte die objektivierende Tonsprache der Kompositionsweise den
umfassenden, allgemeinen Begriff „Gott Vater“.
Es gab vom begeisterten Publikum viel Beifall für die hochkarätigen Akteure.
Eröffnungskonzert der 49. Jahresreihe
"Alle kommen von Saba"
Herzlich laden wir zum ersten Konzert der neuen Konzertjahresreihe am 14. Januar um 17.00 in die Pfarrkriche St. Maria Magdalena ein.
Nach dem Jubiläum 500 Jahre Reformation werden wir hier in Geldern gregorianischen Choral vom Fest „Epiphanias“ mit Musik des größten protestantischen Komponisten
Johann Sebastion Bach in Dialog stellen. Dabei wird deutlich wie zwei so unterschiedliche Musikstile wunderbar miteinander kommunizieren. Der Aufbau des Konzertes entspricht dem Ablauf einer
Messe. Beginnend mit dem großen Es-Dur Präldudium von Johann Seb. Bach wechseln sich die gregorianschen Gesänge mit Bachschen Choralvorspielen ab. Abschluss bildet dann die großartige Tripelfuge
des Meisters. Die Ausführenden sind der Domorganist Ansgar Schlei (Wesel) und die Choralschola an St. Maria Magdalena unter der Leitung von Kantor Dieter Lorenz. Karten zum Preis von 10,- Euro
(Schüler/Studenten 5,-) sind erhältlich beim Förderkreis Geistliche Konzerte den Buchhandlungen "Keuck" und "Bücherkoffer" sowei an der Abendkasse.
Arcadie-Quartett zu Gast in Geldern
Von den Sternen hergeweht ins irdische Getümmel... Unter diesem Titel gastiert das "arcadie quartett" am Sonntag, den 10. Dezember, um 17.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Maria Magdalena Geldern. Weihnachtliche Musik von Corellis, Walter,
Corette, Schummann, Händel und Mozart werden in diesem Konzert erklingen. Die Ausführenden sind Judith Konter, Susanne Schrage, Olaf Futyma und Matthias Schmidt.
Im arcadie quartett treffen vier Musiker aufeinander, die ihre individuellen Qualitäten zu einem schillernden Ensemblecharakter mischen. Dabei bringen sie ihre unterschiedlichen
musikalischen Erfahrungen mit Jazz und sinfonischer Musik, Gesang und historischer Aufführungspraxis ein. Anders als beim Streichquartett sind die Positionen bei arcadie nicht festgelegt. Jeder
sitzt mal am ersten Pult, und jeder schätzt es auch, auf den anderen Flöteninstrumenten in verschiedene Rollen zu schlüpfen.
Das arcadie quartett konzertiert seit 1990 in Deutschland und im benachbarten Ausland. Kontrabass-, Bass-, Alt- und Piccoloflöte erweitern das Klangspektrum des Ensembles. Komponist/innen
wie Wolfgang Bartsch, Heike Beckmann und Gottfried Stein haben sich vom farbenreichen Spiel des Quartetts inspirieren lassen, Werke für vier Flöten zu komponieren und zu arrangieren.
Besonderen Wert legen die Musiker auf eine Verbindung von Wort und Musik, sei es in Form von Gesprächskonzerten oder in ihren literarischen Programmen "Arkadien - eine Annäherung" und
"Hör', es klagt die Flöte wieder".
Auf Festivals wie dem Rheinischen Musikfest und dem Rheingau Musik Festival traf das arcadie quartett auf ein begeistertes Publikum. Die Presse bescheinigt dem Ensemble einen brillanten
Klang, ein äußerst harmonisches Zusammenspiel und eine ausgesprochen positive Ausstrahlung. Karten zum Preis von 12,- Euro (Schüler/Studenten 6,- ) sind erhältich bei den Buchhandlungen "Keuck" und "Bücherkoffer" in Geldern, beim Förderkreis Geistliche Konzerte (02831/1324709)
sowie an der Abendkasse.
Konzertbesprechung Festliche Barockmusik
Erfrischende Barockklänge mit zwei Oboen
VON UDO SPELLEKEN
GELDERN Wie schwungvoll, lebendig und auch dramatisch „festliche Barockmusik“ mit zwei Oboen und Orgel sein kann, erlebten rund 100 Zuhörer in der Pfarrkirche St. Maria Magdalena im Rahmen
der Geistlichen Konzerte. Claudia Hellbach und Gerhard Schnitzler (Oboe) ließen es nicht an Fingerfertigkeit und Ansatz fehlen, um die Affekte der mit vielen hör- und fühlbaren tänzerischen
Harmonien ausgestatteten Werke deutlich hörbar zu machen. Dieter Lorenz an der Orgel begleitete die beiden Solisten akzentuiert, als würde er die raffinierten Sätze und Variationen
bestätigend kommentieren.
In dem Choralvorspiel „Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ“ und der sich anschließenden „Fantasie und Fuge g-moll, BWV 542“ von Johann Sebastian Bach zeigte Lorenz in einem Solo an der
Seifert-Orgel, wie angenehm leichtfüßig und unprätentiös eine ansprechende Registrierung wirken kann. Aus dem melancholischen Eingangssatz (Largo) erhob sich in der „Sonate d-moll für zwei
Oboen und Continuo“ von Jean-Baptiste Loeillet eine feierliche Beschwingtheit im „Allegro con fuoco“ (Fröhlich mit Feuer), in der die beiden Oboisten voller Klangfröhlichkeit und rhythmischem
Drängen mit rasantem Wechselspiel überzeugten. Die sich anschließenden drei Trios der Komponisten Franz Xaver Richter, Antonio Lotti und Carl Philipp Emanuel Bach bewiesen sehr schön die
musikalische Entwicklung vom Frühbarock mit offensichtlicher italienischer Dominanz über das Hochbarock mit bedeutenden französischen Einflüssen bis hin zum Spätbarock und der Vorklassik. In
Richters G-Dur Trio entdeckten die Oboen in der tonalen Finesse des Adagios die sich unbemerkt steigernde Leidenschaft, gestützt von einem Basso continuo in klangvoller Tiefe. In Lottis A-Dur
Trio dominierten Schleifen im Vivace und Largo, aus denen sich mit zart freudigen Sprüngen die berauschende Euphorie des Allegro aufbaute. Schon während der ersten Minuten der Triosonate
d-moll von Philipp Emanuel Bach, waren die Zuhörer gefesselt von dem wunderbaren Oboenduo mit seiner schmeichlerischen Klangfülle.
Subtile Phrasierungen, einfühlsames und sparsam eingesetztes Vibrato, ein elegantes Formen der Melodiebögen flossen zusammen und bildeten eine mühelose Sanglichkeit, die das Publikum
erfrischte.
Festliche Barockmusik in der Pfarrkirche
Am Sonntag, den 19. November 2017, um 17.00 Uhr erklingt festliche Barockmusik für zwei Oboen und Orgel in der Pfarrkirche St. Maria Magdalena Geldern.
Eröffnet wird das Konzert mit der Sonate d-moll für zwei Oboen und Basso continuo von J. B. Loeillet (1653-1728). Es folgen zwei Werke von Johann Sebastian Bach. Einmal die Bearbeitung des
einzigartigen Choralvorspiels „Schmücke dich o liebe Seele“ für Oboe und Orgel und weiter die große Fantasie und Fuge g-moll, BWV 542 für Orgel solo.
In Begleitung mit der Chororgel erklingt danach das Trio G-Dur von Franz Xaver Richter (1709-1789), das Trio A-Dur von Antonio Lotti (1667-1740) und die Triosonate d-moll von Carl Philipp Emanuel
Bach (1714-1788). Die Ausführenden sind Claudia Hellbach und Gerhard Schnitzler, Oboe. Die Begleitung liegt in den Händen von Kantor Dieter Lorenz
Claudia Hellbach studierte Oboe an der Folkwang Hochschule Essen bei Prof. P. W. Feit. Seit 1999 gehört sie zu der festen Bläserbesetzung des Essener Folkwang Kammerorchesters sowie der
Westdeutschen Sinfonie. Neben ihrem Vertrag bei den Bergischen Symphonikern ist sie zudem Mitglied im Homecoming Woodwind Ensemble, mit dem sie auf Tourneen in Estland, Russland und Litauen war.
Seit 2012 ist sie ständige Aushilfe bei der Neuen Philharmonie Westfalen.
Gerhard Schnitzler stammt aus Dießen am Ammersee. Seine Schulzeit absolvierte er bei den Regensburger Domspatzen, wo er auch den ersten Oboenunterricht erhielt. Danach studierte er an der
Musikhochschule München bei Prof. Manfred Clement und in Berlin bei Lothar Koch. Seit 1983 ist er Solo-Oboist der Essener Philharmoniker.
Karten zum Preis von 10,- Euro (Schüler / Studenten 5,- Euro ) sind erhältlich beim Förderkreis Geistliche Konzerte ( 02831 / 1324709 ), der Buchhandlung Bücherkoffer, der Buchhandlung Keuck und
natürlich an der Abendkasse.
Konzertbesprechung 15. Oktober
Orgel und Orchester in traumhaft-sensibler Harmonie
VON UDO SPELLEKEN
GELDERN Im Rahmen der Geistlichen Konzerte an St. Maria Magdalena hatten Kantor Dieter Lorenz (Orgel) und Mitglieder der Duisburger Philharmoniker unter der
Leitung von Konzertmeisterin Anke Becker zu einem Konzert für „Orgel und Orchester“ eingeladen. Mit Georg Friedrich Händels „Orgelkonzert Nr. 4, F-Dur“ wurde an
der Hauptorgel der Reigen kammermusikalischer Glanzstücke aus Barock, Vorklassik, Wiener Klassik und Romantik eröffnet.
Mit erhabenen Akkorden einer französischen Ouvertüre brachten die Musiker die Ereignisse in Gang, um gleich darauf einem empfindsamen Triller Raum zu geben,
mit dem sich der Orgelklang aus dem Orchester herauslöste und in eine improvisiert wirkende, kadenzierende Abfolge von Akkorden mündete. Die fein abgestufte
Dynamik der Streicher, moderate Tempi und ein gediegenes Orgelspiel überzeugten mit einer Klangvielfalt, in der Händels kompositorische Souveränität in eine
höchst abwechslungsreiche Interpretation aufgefächert wurde. So wurden im „Andante“ ungewöhnliche Tiefgründigkeiten erspürt, die durch minimale
Modifikationen bei der Abfolge von Soli und Tutti entstanden und von dem glänzend agierenden, klanglich sehr geschlossen arbeitenden Orchester betont wurden.
Mozarts „Kirchensonate C-Dur KV 336“ wirkte im Altarraum konzertant mit einem sensibel geführten, transparenten Orchester und einer im Vortrag geschmeidigen
und reich ausgezierten Orgel, die in manchen Passagen an einen Klaviersatz in Klavierkonzerten erinnerte. Von einer bedeutenden tschechischen
Komponistenpersönlichkeit der so genannten „Vorklassik“, Franz Xaver Brixi, war das „Orgelkonzert Nr. 2, C-Dur“ zu hören. Lorenz bewegte sich dabei unermüdlich
und mit großer Virtuosität durch die oft endlosen Skalenfiguren, belebte das „Adagio“ durch feine agogische Nuancen, sorgte für ein akzentuiertes und
stilistisch sicheres Spiel. Das Orchester erlebten die Zuhörer als sensiblen Partner.
Anrührend und unaufdringlich, dabei aber stilsicher und kompetent erklang zum Abschluss von der Empore das „Konzert für Orgel und Streichorchester“ von Christian
Heinrich Rinck. Das als „Flötenkonzert“ bekannte Werk besticht durch seine melodisch harmonische Musikalität und Ausdruckskraft sowie klassisch romantische
Eleganz. Mit begeistertem Applaus wurden die Akteure belohnt und bedankten sich mit dem „Air“ von Johann Sebastian Bach aus der 3. Suite für Orchester (D-Dur; BWV
1068), einem traumhaften Abschluss.
Orgel und Orchester am 15. Oktober 2017, 17.00 Uhr
Anke Becker, Konzertmeisterin
Herzlich laden wir zum nächsten Konzert innerhalb der Konzertjahresreihe am 15. Oktober, um 17.00 Uhr in die Pfarrkirche St. Maria Magdalena ein. Es erwartet Sie
ein besonderes Konzert mit der wunderbaren Klangkombination
Orgel und Orchester
Eröffnet wird das Konzert mit dem „Orgelkonzert Nr. 4, F-Dur“ von Georg Friedhrich Händel (1685-1759) an der Hauptorgel. Von der unteren Chororgel erklingt dann die
„Sonate C-Dur, KV 336“ von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) und das „Orgelkonzert Nr. 2, C-Dur“ von Franz Xaver Brixi (1732-1771). Zum Abschluss erklingt das „Konzert für Orgel und
Streichorchester“ von Christian Heinrich Rinck (1770-1846) von der Hauptorgel aus. Bei diesem Werk handelt es sich um ein außerordentlich virtuoses Stück.
Die Ausführenden sind Kantor Dieter Lorenz, Orgel sowie Mitglieder der Duisburger Philharmoniker mit Anke Becker als Konzertmeisterin.
Karten zum Preis von 12,- Euro ( Schüler / Studenten 6,- Euro ) sind erhältlich beim Förderkreis Geistliche Konzerte ( 02831 / 1324709 ), der Buchhandlung
Bücherkoffer, der Buchhandlung Keuck und natürlich an der Abendkasse.
Wonach bemisst sich das Alter eines Chores: am jugendlichen Klang der Stimmen oder doch eher an der gereiften Harmonie, wie bei einem guten Wein? Ich denke, beide Aspekte spielen beim Chorgesang
eine große Rolle!
Der Chor an Sankt Maria Magdalena, Geldern, blickt in diesem Jahr auf sein 150-jähriges Bestehen zurück. Rund 100 sangesfreudige Menschen jeden Alters bilden eine jung gebliebene Gemeinschaft in
bester Harmonie.
Die Gründung war zunächst auf das Jahr 1877 datiert worden, so dass 1977 das 100-Jährige gefeiert wurde. Dann tauchten Unterlagen auf, die eine Erwähnung bereits für das Jahr 1867 sicher
belegten, so dass seither dieses Gründungsjahr berücksichtigt wird. Im Jahr 1992 konnte sodann das 125-jährige Bestehen begangen werden.
150 Jahre zum Lobe Gottes: Ein überzeugendes Credo kennt kein „Alter“! Natürlich unterliegt eine Gemeinschaft wie unser Chor einem ständigen Wandel. Gerade in den letzten 50 Jahren ist es durch
das Engagement und Schaffen der Kantoren Hans Feierabend (1969 – 1986) und Dieter Lorenz (seit 1986) in besonderer Weise gelungen, die Leistungsfähigkeit und damit die Attraktivität des Chores
stetig weiterzuentwickeln. Nicht nur schöne Cäcilienfeste fördern unser Gemeinschaftsgefühl, auch kleinere Ausflüge, Probenwochenenden und mehrtägige Reisen nach Paris, Rom oder Bamberg standen
auf dem Programm.
Weiterhin trägt der Chor neben den regelmäßigen liturgischen Aufgaben mit dem angegliederten „Förderkreis Geistliche Musik“ als fester Bestandteil zur musikalischen Konzertlandschaft in Geldern
bei. Bekannte Werke großer Komponisten, wie z. B. „Matthäus-Passion“ und „Weihnachtsoratorium“ von Johann Sebastian Bach, „Der Messias“ von Georg Friedrich Händel, „Elias“ und „Paulus“ von Felix
Mendelssohn-Bartholdy bis hin zum „Requiem“ von Giuseppe Verdi wurden mit professioneller Orchesterbegleitung und hochrangigen Solisten zur Aufführung gebracht. Der große Zuspruch der zahlreichen
und treuen Konzertbesucher freut und ermutigt uns, diese konzertante Tätigkeit mit viel Energie fortzusetzen.
Und da kündigt sich bereits das nächste Jubiläum an: Der Förderkreis Geistliche Musik wird 2019 die 50. Konzert-Jahresreihe präsentieren!
Was liegt da näher, als diese Feierlichkeiten im Rahmen eines Zyklus’ zu verbinden. Das traditionell mit Orchester und Solisten feierlich gestaltete Pfingsthochamt am Samstag-Vorabend, den 03.
Juni 2017, bildet dabei den Auftakt. Mit großer Orchesterbesetzung wird darin die „Messe B-Dur“ (D 324) von Franz Schubert den Gottesdienst musikalisch untermalen. Dieser Gottesdienst wird auch
den zentralen Akt zum Chorjubiläum darstellen. Ein festlicher Empfang im Anschluss an den Gottesdienst wird diesen Abend abrunden.
Am 22. April 2018 wird der Chor mit der „Schöpfung“ von Joseph Haydn einen akustischen Schlusspunkt hinter sein Jubiläumsjahr setzen. Fortgesetzt werden die gemeinsamen Feierlichkeiten von Chor
und Förderkreis dann im Jahr 2019.
Das Pfingsthochamt 2019 wird wiederum äußerst festlich gestaltet und ein besonderes Chorkonzert im Herbst 2019 aufgeführt werden. Mehr soll an dieser Stelle aber noch nicht verraten werden!
Interessierte Sängerinnen und Sänger sind uns herzlich willkommen. Die Probe findet jeweils donnerstags, außerhalb der Schulferien, von 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr statt. Wenn Sie nicht singen
möchten, aber schöne Musik lieben, unterstützen Sie uns gerne als Fördermitglied. Nähere und ständig aktuelle Informationen finden Sie - genauso wie Anträge zur Aufnahme als Fördermitglied - auf
der Homepage www.kirchenmusik-mariamagdalena-geldern.de. Oder rufen Sie an, wenn Sie mit uns in Kontakt kommen möchten: Dieter Lorenz, Kantor, Tel. 02831-1324709 oder Friedhelm Aengenvoort, 1.
Vorsitzender, Tel. 02831-89586.